Bald gibt es kein „Wetten, dass …“ mehr (leider) und dann gibt es auch nicht mehr allzu oft dieses beklemmende „Aber so ist das nicht immer hier!“-Gefühl, wenn zum Beispiel Hollywood-Größen oder Musiker auf dem Showsofa Platz nehmen. An sich kann es einem ja egal sein, was zum Beispiel Tom Hanks denkt, wenn er durch die einem unangenehmen Witzgewitter ausgesetzt ist. Er wird schließlich schon viel Schlimmeres erlebt haben.

Dennoch fragt man sich jedes Mal, wie gerade US-Größen das alles wahrnehmen, die ganz andere Show Standards gewohnt sind. Die kommen ja zu „Wetten, dass..“ und bekommen erzählt „Hey, dass hier ist das absolut Größte was deutsches Fernsehen zu bieten hat.“

Letzte Nacht hat der großartige Will Arnett seine deutsche Showerfahrung ganze 5 Minuten lang bei Jimmy Kimmel zum besten gegeben. Und ja, es ist wirklich so schlimm, wie man es sich immer ausmalt. Und endlich lernt man auch mal, wie nervig Simultanübersetzer sind, das hatte ich mich schon immer gefragt. Viel …äh … Spaß damit:

Da merkt man ja erstmal das Ausmaß, wie schlimm diese Sendung eigentlich ist, wenn sich damit 5 Minuten zur (fast noch) Primetime mit einem (fast) Standup im US-Fernsehen füllen lassen. Und da sieht man auch, dass es einem eben doch nicht egal sein kann, weil es diverse fürchterliche Klischees befeuert, denen man sich im Ausland stellen muss.

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