Ich gehöre ja zu den Menschen, welche Weihnachtsstimmung toll finden. Mehr als toll sogar. Lustig finde ich dann solche Leute, die sich seit Mitte August täglich darüber aufregen, dass man seit September Dominosteine kaufen kann. Das würde doch schließlich die ganze Stimmung kaputt machen. Feiern die Weihnachten im Edeka oder was?

Egal. Mir war es jedenfalls eine große Freude genau zu der Zeit in London zu sein, wo überall die Weihnachtsschmuckbombe frisch geplatzt ist. Überall bunte Lichter und glitzernder Klimmbimm. Seit September habe ich mir dann auch schon vorgenommen, ein bestimmtes Lied zu hören, wenn zwischen den vielen Lichtern sämtliche Menschen plötzlich in Weihnachtsstress verfallen. Es hat zwar nichts mit Weihnachten zu tun, eignet sich aber bestimmt hervorragend dazu, um sich The-Verve-mäßig durch die weihnachtlich überfüllten Einkaufsmeilen zu schlängeln:

Die guten Editors habe ich live letzte Woche wegen Klassentreffheimatbesuch leider verpasst, dafür durfte ich ja schon 2-mal. Das erste Konzert noch im kleinen Rahmen zu Zeiten des ersten Albums. Hach ja. Das zweite dann mit einer Publikumskreuzung aus Kegelclub und Killers-Hörern, kann ich mir bis Heute nicht erklären.

(Aber schade ist es ja trotzdem, dass sich im Gegensatz zu den beiden Vorgängeralben kein Song so richtig aus dem Schatten des Überhits zu trauen scheint. Aber das nur am Rande erwähnt.)

Share on Facebook0Tweet about this on TwitterEmail this to someone