Dienstagmorgen ist immer mein persönlicher Top-Chaosmoment der Woche, da hier mein Wecker bereits um 6 Uhr morgens klingelt und ich in einem ausgeklügelten Zeitsystem zum Zug muss. Um nicht ganz so verwirrt und übermüdet, dafür halbwegs gesellschaftsfähig zu sein, versuche ich mittlerweile akribisch am Abend vorher spätestens um 23 Uhr einzuschlafen. Für meinen Kopf muss sich das in etwa so anfühlen, wie wenn man einer Katze sagt, sie solle sich da bitte nicht hinsetzen.

Mittlerweile klappt es meistens, aber manchmal fallen mir Dinge ein, die in diesem Moment superwichtig erscheinen. Wie in den letzten Momenten eines erfolgreich geglaubten Einsatzes am Greiferautomat fällt der Schlaf kurz vorm Ziel dann einfach runter.

So hielt ich es gestern Abend zum Beispiel für eine gute Idee, endlich mal meine von Samsung bereitgestellten, neuen „Level On Wireless“ Kopfhörer auszuprobieren. Das Ergebnis war, dass ich nur vier Stunden Schlaf bekam, weil ich einfach diverse Lieder hören und NATÜRLICH eine Playlist für die Zugfahrt machen musste. Wenn es sich plötzlich so anfühlt, als würde einem James Hetfield direkt im Ohr sitzen, ist an Schlaf einfach nicht mehr zu denken.

Eigentlich ja verrückt, wie man Lieder noch einmal neu für sich entdecken kann, wenn man plötzlich das Gefühl hat, man würde mit der Band gemeinsam im Proberaum sitzen und jedes noch so kleine Detail hören. Und das obwohl ich jedes Lied bestimmt schon hunderttausendmal gehört habe. Schließlich verlasse ich seit ich denken kann das Haus mit Kopfhörern. Für mich wäre es nicht so schlimm, aus Versehen ohne Schuhe loszugehen, wie das Haus ohne Kopfhörer zu verlassen. Meine höchst wissenschaftlichen Messungen haben nämlich ergeben, dass sich beispielsweise jede Minute Arbeitsweg wie 20 Minuten Arbeitsweg anfühlt, sobald man keine Musik auf den Ohren hat.

Aber zurück zu meinen neuen Superduperkopfhörern. Im Zug entdeckte ich nämlich einen weiteren Vorteil, das Active Noise Canceling. Ich kann mir nur erklären, dass es durch Zauberei funktioniert, denn wenn man einen kleinen Knopf an den Kopfhörern drückt, werden plötzlich alle Umgebungsgeräusche einfach weggefiltert. Kein Rauschen mehr vom Zug, stattdessen hört man umso genauer das leise Quietschen der Finger auf einer Akustikgitarre. Auch nach außen hin geben die Kopfhörer selbst bei voller Lautstärke übrigens kaum einen Ton ab. Man kann also in Ruhe den „Pocahontas“ Titelsong auf voller Lautstärke hören, ohne dabei an Kredibilität einzubüßen.

Eine weitere Spielerei ist das (quasi unsichtbare) Touchpad auf der Außenseite der Hörmuschel. Zieht man darüber den Finger quer in eine Richtung, wird der vorherige oder nächste Song abgespielt. Tut man das gleiche nach oben oder unten, wird die Wiedergabe lauter oder leiser. Ein kurzes Antippen pausiert den Track. Das ist zum einen sehr praktisch, da man das Abspielgerät wie Smartphone, Tablet und Co nicht jedes mal aus der Tasche kramen muss. Und zum anderen sieht man dabei aus wie ein Zeitreisender, der gerade seine Mission koordiniert.

Wer gerne noch mehr (professionelle) Details zu den Kopfhörern wissen möchte, bekommt alle Infos dazu hier. Und wer sagt: „EY! Übertreibmanicht, die sind bestimmt garnichma so gut!“, dem sage ich: Doch, denn sonst würde ich sie nicht in der Öffentlichkeit tragen. Mit solchen übergroßen Kopfhörern wie einst im „Do they know it’s Christmas“ Video fühle ich mich nämlich ein bisschen, als würde ich aussehen, wie die neue brasilianische Stürmerhoffnung der TSG Hoffenheim. Aber was tut man nicht alles für den perfekten Proberaum im Ohr!

PS: Einziger Nachteil ist, dass unser Kater Louis aufgrund der Kabellosigkeit super enttäuscht von den Kopfhörern war. Er macht nämlich nichts lieber kaputt als Kopfhörerkabel. ABER es gibt glücklicherweise ein beigelegtes Kopfhörerkabel. Das kann man dann also entweder der Katze geben oder damit vollkommen unabhängig von der Akkulaufzeit der Kopfhörer sein.

Hinweis: Der in dem Beitrag vorkommende Level On Wireless wurde dem Ersteller des Beitrages von der Samsung Electronics GmbH zur Verfügung gestellt und die Erstellung des Beitrags auch im Übrigen von der Samsung Electronics GmbH unterstützt.
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