7. Dezember 2012 | 14:55 Uhr


Das Internet wird langsam Erwachsen und hat erste Kinderkrankheiten abgeschüttelt. Oder sagen wir lieber so – es hat sich eher daran gewöhnt. Spam zum Beispiel. Dank diverser Filter überall kommt nur noch wenig Spam bei mir an und die Mails, Anfragen oder was auch immer haben sich dann meist wirklich etwas einfallen lassen.

Es kann übrigens sehr lustig sein, wenn man mal (von einer Zweitmailadresse) zum Beispiel auf die überraschende Liebesbekundung einer russischen Schönheit antwortet. Da hört man dann die tollsten Sachen und irgendwann muss man natürlich sehr viel Geld überweisen, damit die russische Schönheit nach Deutschland kommen kann um hier ein glückliches, gemeinsames Leben bis ins nächste Jahrhundert zu führen. Oder so.

Jedenfalls ist Spam mittlerweile etwas raffinierter geworden und man gibt sich mehr Mühe, Leute übers Ohr zu hauen. Dies beherbergt ein gewisses Humorpotenzial. Schließlich kann man selbst ja auch irgendwelchen Quatsch zurück erzählen.

Vor einiger Zeit addete mich auf Skype irgendein Account mit wirrem Namen aus Kenia. Ich ging natürlich nicht darauf ein, da es sich mal wieder um Spam handelte. Nach Wochen der Stille schrieb mir die junge Dame gestern und ganz im Sinne der weihnachtlichen Nächstenliebe antwortete ich ihr:

Heute ging es dann weiter:

Hihi.

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