5. Dezember 2012 | 18:07 Uhr


Achtung, ich bekomme jetzt wieder einen kurzen New York Anfall. Vor etwas weniger als zwei Monaten war ich zu Besuch in Brooklyns neuem Tempel, dem Barclays Center. Besonderheit dabei: Darin fand das allererste Spiel der Brooklyn Nets in ihrer neuen Arena statt. Ein eigentlich belangloses Pre-Season Game eines unpopulären NBA Teams, was aber große Besonderheit hatte. Neuer Name, neue Superduperarena.

Man kann wohl nur erahnen wie riesig die Merchandising Umsätze nach Umsiedlung und Umbenennung waren. Von der Popularität ganz zu schweigen. Und obendrein läuft es jetzt sportlich auch ganz gut. meine Güte, Brooklyn!

Ich habe den Gedanken sehr genossen, der erste Mensch überhaupt zu sein, der bei einem Spiel der Brooklyn Nets am Spielfeldrand in eben diesem einen Sitzt sitzt. Künftig wird dort Geschichte geschrieben und ich war der allerallererste der dort gesessen hat. Ich liebe Riesengebäude für sportliche Großveranstaltungen. Dieses fast schön religiöse, was andere Menschen auf die Ränge zieht, um anderen Menschen beim Sport zuzuschauen. Ganz zu schweigen von der Wirkung eines leeren Stadions. Hach.

Eine der oder sagen wir lieber DIE Schlüsselfigur des ganzen Trubels rund um die neue Arena und die Brooklyn Nets ist Jay-Z. Er ist einer der Besitzer des Teams (wenn auch zu gerade mal 1,5%) und die Arena steht in seiner alten Heimat. Kurz gesagt: Was für eine schöne Geschichte. Grund genug dafür, dass er zur Eröffnung der Arena 8 Konzerte am Stück spielte.

Zu seinem gestrigen Geburtstag wurde eine kurze Dokumentation über ihn und seine Verknüpfung zum Barclays Center veröffentlicht. Wer also neue Stadien und Tourdokumentationen genau so mag wie ich, sollte sich diese unterhaltsamen 25 Minuten anschauen und zwischendurch ein klein bisschen Gänsehaut bekommen.

Während er bei den ersten 7 Konzerten immer mehr alberne Goldketten trägt, wird es beim 8. und letzten Konzert. Da nahm er nämlich die U-Bahn zum Konzert. Besonders schön ist dabei eine kleine Konversation mit einer liebenswerten alten Frau. (Ab 19:29 Min.) viel Spaß damit und ich fühle mich jetzt noch ein bisschen cooler mit meiner Brooklyn Nets Mütze im kalten Berliner Winter.

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