Wenn ältere Bekannte und Verwandte davon erzählen, was sie früher für Umwege auf sich nahmen, um an die ein oder andere Platte zu kommen, denke ich oft daran, wie die DDR wohl heute aussehen würde. Also vor allem im Bezug darauf. Wie würde das Internet in der DDR aussehen? Und was würde es für Folgen haben, wenn man mittlerweile ganze Musikkataloge auf einem winzigen USB-Stick packen kann?

Kuba ist wahrscheinlich der beste Ansatzpunkt, wenn man sich ein Bild von einer „modernen DDR“ machen möchte. Internetzugang gibt es kaum und wenn dann ist die Verbindung meistens verschwindend langsam und ein Großteil der Inhalte sowieso gesperrt. Die Lösung? Ein lokales Internet. Netflix, Hulu und Spotify in Festplattenform. Sämtliche Inhalte wie Kinofilme, Musik, TV-Serien, Magazine, Apps und sogar Screenshots von Online-Artikeln werden von ein paar ausgewählten Personen aus dem Netz gezogen oder per geheimen Satellit aus dem US-Fernsehen aufgenommen. Gegen eine kleine Gebühr kann man sich dann Inhalte aus dem Offline-Internet auf eine eigenen USB-Stick ziehen.

Dazu gibt es eine kurze, äußerst interessante Doku:

Share on Facebook0Tweet about this on TwitterEmail this to someone