18. Dezember 2015 | 19:42 Uhr


Momentaufnahme um 4 Uhr morgens

Bei manchen Dingen ärgere ich mich, popkulturell nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein. Für Nirvana war ich zum Beispiel ein paar wenige Jahre zu jung und zu weit auf dem Dorf. Andere Dinge hätte ich miterleben können, habe sie aber nicht. Harry Potter zum Beispiel. Im Nachhinein ärgere ich mich darüber, das Ganze nicht mitgemacht zu haben. Wäre doch schließlich super gewesen, gemeinsam mit den Akteuren einer (scheinbar) so guten Geschichte älter zu werden.

In jungen Jahren, ich dürfte in etwa 10 gewesen sein, habe ich meinem Onkel mal eine Videokassette mit irgendeiner belanglosen Sendung drauf geliehen. Als er mir die Videokassette zurück gab, hatte er die Sendung überspielt und auf dem Aufkleber am Rücken der Kassette stand „Krieg der Sterne“. Ich ärgerte mich, dass die belanglose Sendung, an die ich mich heute nicht mehr erinnern kann, überspielt wurde und hatte nicht wirklich Lust einen uralten Film mit Krieg im Weltall zu sehen.

Mit 13 sah ich dann Episode I. Das coolste am Film fand ich die Papp-Aufsteller mit dem kleinen Anakin, dessen Schatten die Form von Darth Vader hatte. Den Film selbst, wie der Rest der Welt, eher so mittelmäßig. Nichts was ein besonderes Fan-Dasein in mir hätte entfachen können. Die folgenden zwei Filme habe ich nur noch am Rand so halbwegs mitbekommen.

Das Thema Star Wars an sich hielt ich weiter immer für interessant, hatte bislang aber keinen 100%igen Einstieg. Ich mochte die Welt in der das Ganze spielte, den Look und den damit verbundenen emotionalen Kitsch, solange Staub daran klebte. Vor ein paar Jahren dann der Knall: Lucasarts wird von Disney aufgekauft und der neue Film wird mit JarJar Abrams gemacht.

Uhh! Endlich mal zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Ein Regisseur von dem ich viel halte macht einen Film einer Reihe von der ich an sich viel halte, aber bislang nie so ganz eintauchen konnte. Ein günstiges Zusammentreffen, was sich das Universum da ausgedacht hat. Und so stürzte ich mich vollends in den Hype. Beziehungsweise eher nicht. Schließlich wollte ich mein grundlegendes Filmerlebnis nicht durch das permanente Suchen von Gerüchten und dergleichen in keinster Weise trüben. Vor einigen Wochen dann der erste Trailer, ein bisschen Gänsehaut, mehr dann aber auch nicht. Ich will alles im Kino zum ersten Mal erfahren und hasse es, wenn (wie in diesem Fall zum Glück nicht) Trailer 90 Prozent des Plots hergeben.

Vor einigen Wochen startete dann der Kartenvorverkauf für die 0 Uhr Premieren des Films. Ich überlegte den ganzen Tag, ob ich mir das antun sollte. Ich würde am Abend aus Hamburg zurückkommen und dann noch vollkommen zerschossen ins Kino gehen. Muss ja nicht sein. Oder doch? Pünktlich als der Vorverkauf startete entschied ich mich spontan dazu es doch zu tun und muss sagen, es war eine meiner besten Entscheidungen des Jahres.

Ein Kino voller Menschen, die einen Film wertzuschätzen wissen, überordentlich viel Vorfreude mit sich tragen und dann auch noch schlecht sitzende Kostüme anhaben – Perfekt! Fast schon schade, dass man Filme nicht öfters derart zelebriert, schließlich sind sie oftmals ja wirklich großartige kulturhistorische Werke. Am Wochenende schaute ich mir die Episoden IV bis VI noch einmal an und steigerte meine Vorfreude auf ein Höchstmaß.

Ich mag Hypes übrigens. Ich mochte das Gefühl, als ich an einem bis dahin langweiligen Mittwochabend zum Sony Center lief und sich auf dem Weg dorthin alle angrinsten, weil klar war, wohin es nun ging. Ich verstehe es, wenn man genervt davon ist, dass wirklich überall irgendwelche Star Wars Bildchen drauf sind. Aber mal ehrlich, ist es nicht tausendmal besser so, als wenn wie sonst üblich, überall Helene Fischer drauf kleben? Na also. Habe ich eben tatsächlich „als wenn wie“ benutzt und das ist grammatikalisch auch noch korrekt? Zurück zum Thema. Bei Star Wars ist das ja auch was anderes als zum beispiel bei einer Fußball WM. Bei Star Wars werden coole Figuren vermarktet, bei einer WM dann ähh Länderfarben. Ich bin großer Fußballfan und ich sehe das nicht als Privileg an (haha!) deshalb darf es zu WM und EM gern unendlich viele Eventfans geben, nervig ist nur, dass das Ganze dann mit Partypatriotismus verwechselt und verbunden wird. Das kann bei Star Wars nicht passieren. Dumme Menschen werden durch Star Wars nicht dümmer, bei Fußballgroßereignissen hingegen kann das schon mal passieren. Also: Der Star Wars Hype ist toll. Und herrje, selbst wenn man es nicht mag ist es dann ja auch egal ob nun ein Yoda auf den Orangen ist oder nicht. Man hat sie ja vorher auch nicht wegen der eleganten Etiketten gekauft.

Na gut, man darf auch genervt davon sein. Allerdings verstehe ich es nicht, dass es nach der Generation „Ich habe keinen Fernseher Zuhause und bin stolz darauf!“ auch noch Leute gibt, die stolz darauf sind, noch nie einen Star Wars Film gesehen haben. Wow, großartige Leistung. Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom! Es gibt sogar Medienhäuser, die Menschen, die noch nie Berührungspunkte mit Star Wars hatten, ins Kino schicken, damit sie dann zerreissende Kritiken schreiben. Schließlich macht ja alles keinen Sinn im neuen Film. Ähm okay. Für alle die der Hype nervt, finde ich diesen Tweet hier ganz wunderbar:

Und keine Sorge, in einer Woche ist dann erstmal alles wieder vorbei. Dann können alle wieder Revolverheld hören und mittelmäßige Romantic Comedies im Kino schauen. Ich finde „Das Erwachen der Macht“ übrigens perfekt für Leute, die bislang noch keinerlei Berührungspunkte mit Star Wars hatten. Genauso gut funktioniert der Film aber auch als Brücke zu den alten Teilen und liefert dabei wunderbare Bilder. Man könnte wahrscheinlich beinahe jeden einzelnen Frame des FIlms als Poster ausdrucken. Das alles kommt nicht von ungefähr. Vor Jahren hat ein YouTuber mal einen sehenswerten Clip zusammen gestellt, was Star Wars für ihn ausmacht und das Ganze an JJ Abrams gerichtet.

Abrams meldete sich daraufhin bei ihm und die beiden brainstormten ein bisschen. Eine von vielen kleinen Geschichten, die auch verdeutlicht, warum der Film so schön geworden ist, wie er nun mal ist. Am Tag nach der Premiere habe ich mir vorgestellt, wie JJ Abrams sich durch diverse Foren im Netz klickt und super erleichtert ist, dass die Reviews alle so gut ausfallen. Ich bin gespannt wie es weitergeht und überaus glücklich popkulturell endlich mal wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort für den Film des Jahres gewesen zu sein.


GEWINNSPIEL

Und weil ihr jetzt alle gelernt habt, dass der Star Wars Hype etwas Gutes ist, soll sich das auch noch für euch lohnen. Mit freundlicher Unterstützung von Samsung verlose ich deshalb nämlich beide Versionen des streng limitierten „Samsung Galaxy S6 Star Wars-Bundle“. Genauer gesagt gibt es:

1 x die DARK SIDE EDITION
Galaxy S6 32GB I Black-Sapphire
Induktive Ladestation Black
Back Cover “Sith Lightsaber”
„Star Wars™: Galaxy of Heroes“ In-App Items im Wert von 10 Euro

1x die LIGHT SIDE EDITION
Galaxy S6 32GB I White-Pearl
Induktive Ladestation White
Back Cover „Jedi Lightsaber”
„Star Wars™: Galaxy of Heroes“ In-App-Items im Wert von 10 Euro

Um teilzunehmen kommentiert dafür einfach bis zum 21. Dezember um 21:00 Uhr einmal unter diesem Beitrag, welcher Seite der Macht ihr angehört. Die Gewinner werden dann per Zufallszahl ausgelost und per Mail benachrichtigt. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

1. Dezember 2015 | 18:40 Uhr


Da man von Berlin aus mit dem Zug gerade mal eine Stunde nach Wolfsburg braucht, habe ich neulich die Chance genutzt und mir den Pokalkracher zwischen dem FC Bayern und dem VFL Wolfsburg angeschaut. Das Stadion ist gerade mal eine Viertelstunde vom Bahnhof entfernt und der Weg dorthin fühlt sich an, als wäre Wolfsburg ein kleiner, absurder Freizeitpark. Erst läuft man durch ein kleines Outlet Center und dann an der Autostadt vorbei. Überall stehen alte, neue, schöne, besondere und verrückte Autos. Allesamt wunderhübsch angestrahlt, während im Hintergrund die Schornsteine des VW-Werks thronen. Selbst das vergleichsweise kleine Stadion wirkt durch seine Umwelt fast wie ein Autohaus.

Für stolze 70€ hatte ich ein Ticket in Reihe 5 nahe der Mittellinie bekommen. Ich mag es, so nah am Spielgeschehen zu sein, dass man das Geräusch jede Ballannahme hören kann, die Zurufe und Anweisungen der Spieler hört, so wie deren Mimik dazu sehen kann. Gerade die erste Halbzeit war dabei wie ein permanentes Dessert mit feinstem Fußball. Philipp Lahm stand dabei die meiste Zeit vor mir und ich konnte aus nächster Nähe beobachten, wie er die Fäden zog. Ebenso wie Xabi Alonso zu dem ich mir einrede, dass wir befreundet sind, seitdem wir im Frühsommer diesen Jahres mal zusammen gekickt haben. (Er hat mich allerdings gar nicht gegrüßt, wahrscheinlich hat er mich nur übersehen. Oder??)

Hach, mein FC Bayern. Vor einigen Wochen war ich in München und habe während einem Spaziergang das altehrwürdige Olympiastadion besucht. Ich habe mich auf einen der alten Schalensitze gesetzt und darüber nachgedacht, wie unerreichbar dieser Ort für mich früher war. Während so ziemlich alle Fußballfans in meinem Freundeskreis aus Liebe zu ihrem Verein schon im Kindesalter in der Kurve im Stadion standen, saß ich in meinem Kinderzimmer in Thüringen und das Olympiastadion war für mich dabei in etwa so unerreichbar, wie die Tiere aus meinem Afrika Buch. Wobei es die immerhin im Zoo gab, Mehmet Scholl hingegen nicht. Den gab es nur einmal.

Mit 14 war ich dann zum ersten und einzigen mal im Olympiastadion. Es fühlte sich an wie im Film und ich kann mich heute noch an beinahe jeden Moment erinnern. Carsten Jancker und Giovanne Elber sahen wirklich so aus, wie man sie aus „ran“ kannte und bereits 10 Jahre vor der WM in Südafrika kaufte ich eine Vuvuzela. Ich Trendsetter. Meine blonden Strähnen damals kamen eben nicht von ungefähr.

Wenn es hochkommt sehe ich den FC Bayern heutzutage etwa fünf Mal im Jahr. Jedes Spiel so exklusiv wie ein Stück aus einer Pralinenschachtel und jedes Mal etwas besonderes. Ich wäre gerne weniger diese Form des Edelfans, aber das geht aus der Ferne ja leider eher schlecht. Dafür werde ich aber auch niemals das Heimspiel-Gefühl beim mir von Gott und meinem Vater zugeteilten Herzensverein verspüren. Denn für mich ist jedes FC Bayern Spiel ein Auswärtsspiel. Egal ob in Berlin, Wolfsburg oder München. Aber das ist okay, die gewinnen ja auch ohne mich relativ oft.

Aus der Ferne kann man sich dafür dann mit anderen Dingen umso mehr beschäftigen. Zum Beispiel mit Coca-Cola Dosen mit Vereinslogo sammeln. Die stapelten sich früher auf meinem Schrank und so ergriff mich eine kleine Nostalgiewelle, als man bei Coke Zero vergangenen Jahr wieder damit anfing. Auch für dieses Jahr gibt es alle 18 Vereine der ersten Bundesliga in Dosenform und ihr könnt in 10 Jahren dann damit prahlen, dass ihr noch die seltene Darmstadt-Dose habt.

GEWINNSPIEL

Wer sich das sammeln besonders einfach machen möchte, hat hier die Chance eins von zwei Komplettpaketen mit allen 18 Dosen (natürlich voll) zu gewinnen! Kommentiert dafür einfach bis einschließlich dem 6. Dezember 2015 unter diesem Artikel, welcher Verein mal auf eine Sammeldose sollte. Die Gewinner der Dosenjackpots werden dann per Zufallszahl ausgelost.

PS: Mit etwas Glück verwandeln sich die 18 Coke Zero Dosen dann auch noch in 18 mal Manuel Neuer und ihr werdet nie wieder im Schulbus geärgert.

16. September 2015 | 10:31 Uhr

Als Experte für Pralinenschachteln hätte Forrest Gump seine wahre Freude am Reeperbahnfestival, schließlich gibt es dort auf (gefühlt) kleinsten Raum jede Menge gute Musik und Kultur zu entdecken. Oder wie es offiziell heißt: „Es verbindet Konzerte verschiedener popkultureller Genres mit künstlerischen Formaten und einer Plattform für Musik- und Digitalwirtschaftende.“ Oder anders gesagt, die Bands, von denen euch eure Kollegen aus dem Kegelclub in zwei Jahren von Rock am Ring oder dem Hurricane Festival vorschwärmen werden, die sind bereits dieses Jahr beim Reeperbahn Festival.

Mit mehr als 600 Programmpunkten (davon über 400 Konzerte) ist es das größte Clubfestival Deutschlands und hat mit 70 Locations von der Großen Freiheit 36 über die St. Pauli Kirche bis hin zum Schulmuseum alles dabei. Es ist also wahrscheinlich auch das einzige Festival weit und breit, bei dem man eine Garantie aussprechen kann, dass man immer etwas für den eigenen Geschmack findet oder positiv überrascht sein wird. Was so sonst für die Reeperbahn glaube ich nur teilweise gilt.

In der mittlerweile zehnten Ausgabe gibt es in diesem Jahr mit Aus Finnlanderstmals einen thematischen Länderschwerpunkt. (Auch wenn das leider nicht bedeutet, dass überall Black Metal gespielt wird) Die besonderen, kleinen Eigenheiten des Festivals werden in einer Doku zum Jubiläum auch ganz gut deutlich:

GEWINNSPIEL

Und jetzt das allerbeste: Ihr könnt hier 2×2 Tickets für das Reeperbahn Festival 2015 gewinnen und euch die Tage und Nächte damit um die Ohren hauen. Also um euch kulturell fortzubilden.

Schreibt dafür einfach bis Morgen Abend (17. September, 22:00 Uhr) in die Kommentare, welches kulturelle Highlight unbedingt mal ins Reeperbahn Festival Line-Up sollte. (Keine Sorge, die Auswahl erfolg per Zufallszahl ohne jegliche inhaltliche Wertung, haha.)

Weil das immer noch nicht genug ist, gibt es zu den Tickets auch jeweils noch ein Merchpaket obendrauf. Ein derart gutes Angebot haben nicht mal Wurst-Achim und Käse-Maik!

PS: Zur Vorbereitung uns Verkürzung der Wartezeit könnt ihr schonmal die Spotify-Playlist für dieses Jahr hören.

18. Juli 2015 | 17:08 Uhr



Dienstagmorgen ist immer mein persönlicher Top-Chaosmoment der Woche, da hier mein Wecker bereits um 6 Uhr morgens klingelt und ich in einem ausgeklügelten Zeitsystem zum Zug muss. Um nicht ganz so verwirrt und übermüdet, dafür halbwegs gesellschaftsfähig zu sein, versuche ich mittlerweile akribisch am Abend vorher spätestens um 23 Uhr einzuschlafen. Für meinen Kopf muss sich das in etwa so anfühlen, wie wenn man einer Katze sagt, sie solle sich da bitte nicht hinsetzen.

Mittlerweile klappt es meistens, aber manchmal fallen mir Dinge ein, die in diesem Moment superwichtig erscheinen. Wie in den letzten Momenten eines erfolgreich geglaubten Einsatzes am Greiferautomat fällt der Schlaf kurz vorm Ziel dann einfach runter.

So hielt ich es gestern Abend zum Beispiel für eine gute Idee, endlich mal meine von Samsung bereitgestellten, neuen „Level On Wireless“ Kopfhörer auszuprobieren. Das Ergebnis war, dass ich nur vier Stunden Schlaf bekam, weil ich einfach diverse Lieder hören und NATÜRLICH eine Playlist für die Zugfahrt machen musste. Wenn es sich plötzlich so anfühlt, als würde einem James Hetfield direkt im Ohr sitzen, ist an Schlaf einfach nicht mehr zu denken.

Eigentlich ja verrückt, wie man Lieder noch einmal neu für sich entdecken kann, wenn man plötzlich das Gefühl hat, man würde mit der Band gemeinsam im Proberaum sitzen und jedes noch so kleine Detail hören. Und das obwohl ich jedes Lied bestimmt schon hunderttausendmal gehört habe. Schließlich verlasse ich seit ich denken kann das Haus mit Kopfhörern. Für mich wäre es nicht so schlimm, aus Versehen ohne Schuhe loszugehen, wie das Haus ohne Kopfhörer zu verlassen. Meine höchst wissenschaftlichen Messungen haben nämlich ergeben, dass sich beispielsweise jede Minute Arbeitsweg wie 20 Minuten Arbeitsweg anfühlt, sobald man keine Musik auf den Ohren hat.

Aber zurück zu meinen neuen Superduperkopfhörern. Im Zug entdeckte ich nämlich einen weiteren Vorteil, das Active Noise Canceling. Ich kann mir nur erklären, dass es durch Zauberei funktioniert, denn wenn man einen kleinen Knopf an den Kopfhörern drückt, werden plötzlich alle Umgebungsgeräusche einfach weggefiltert. Kein Rauschen mehr vom Zug, stattdessen hört man umso genauer das leise Quietschen der Finger auf einer Akustikgitarre. Auch nach außen hin geben die Kopfhörer selbst bei voller Lautstärke übrigens kaum einen Ton ab. Man kann also in Ruhe den „Pocahontas“ Titelsong auf voller Lautstärke hören, ohne dabei an Kredibilität einzubüßen.

Eine weitere Spielerei ist das (quasi unsichtbare) Touchpad auf der Außenseite der Hörmuschel. Zieht man darüber den Finger quer in eine Richtung, wird der vorherige oder nächste Song abgespielt. Tut man das gleiche nach oben oder unten, wird die Wiedergabe lauter oder leiser. Ein kurzes Antippen pausiert den Track. Das ist zum einen sehr praktisch, da man das Abspielgerät wie Smartphone, Tablet und Co nicht jedes mal aus der Tasche kramen muss. Und zum anderen sieht man dabei aus wie ein Zeitreisender, der gerade seine Mission koordiniert.

Wer gerne noch mehr (professionelle) Details zu den Kopfhörern wissen möchte, bekommt alle Infos dazu hier. Und wer sagt: „EY! Übertreibmanicht, die sind bestimmt garnichma so gut!“, dem sage ich: Doch, denn sonst würde ich sie nicht in der Öffentlichkeit tragen. Mit solchen übergroßen Kopfhörern wie einst im „Do they know it’s Christmas“ Video fühle ich mich nämlich ein bisschen, als würde ich aussehen, wie die neue brasilianische Stürmerhoffnung der TSG Hoffenheim. Aber was tut man nicht alles für den perfekten Proberaum im Ohr!

PS: Einziger Nachteil ist, dass unser Kater Louis aufgrund der Kabellosigkeit super enttäuscht von den Kopfhörern war. Er macht nämlich nichts lieber kaputt als Kopfhörerkabel. ABER es gibt glücklicherweise ein beigelegtes Kopfhörerkabel. Das kann man dann also entweder der Katze geben oder damit vollkommen unabhängig von der Akkulaufzeit der Kopfhörer sein.

Hinweis: Der in dem Beitrag vorkommende Level On Wireless wurde dem Ersteller des Beitrages von der Samsung Electronics GmbH zur Verfügung gestellt und die Erstellung des Beitrags auch im Übrigen von der Samsung Electronics GmbH unterstützt.
5. Juni 2015 | 11:29 Uhr


In Berlin macht sich dieser Tage eine ganz besondere Fußballstimmung breit. Denn dort wo sich sonst die alte Hertha Knoten in die Beine spielen lässt, sind am Samstag unter anderem die Ausserirdischen Messi und Pirlo zu Gast. Es ist so wunderbar, wenn in Berlin aus jeder Ecke ein kleines Fußballpflänzchen wächst und man sich auch ganz ohne Finaltickets mittendrin fühlt.

Eine der zahlreichen Möglichkeiten in den Tagen vorm Finale, ist die „My Final“ App von Mastercard. Die wandelt in der Zeit bis zum Finale nämlich kurzerhand die ganze Stadt in ein Spielfeld um. Man schnappt sich mit Hilfe der App einfach einen virtuellen Ball und feuert diesen auf eine der zahlreichen Torwände, in Form von Plakatwänden.

Sollte es einem tatsächlich gelingen, einen Ball zu versenken, darf man sich auf einen „Priceless® Surprise“ freuen. Das ist nicht etwa ein lahmes Mastercard Schlüsselband oder ein Fußball-Abziehtattoo, sondern eine tatsächlich unbezahlbare Überraschung. Wie zum Beispiel diese hier in der eine Legende aus der Fankurve Besuch einer Legende vom Platz bekommt:

Hach, da bekommt der Bayernfan in mir einmal Gänsehaut rundherum. Ich muss jetzt los und irgendwo so eine Torwand treffen, damit Mehmet Scholl zusammen mit mir in den Urlaub fährt.

Ach ja, die App kann man hier runterladen.

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Dieser Artikel wurde gesponsert von Mastercard.

26. Mai 2015 | 17:35 Uhr

Ich weiß gar nicht wie es dazu kam, aber immer mehr große Firmen und Einrichtungen lassen ihre Instagram Accounts von den Nutzern selbst betreiben. Macht ja irgendwie auch Sinn, einmal die andere – echte – Seite zu beleuchten. Ich glaube, das Land Schweden fing damit an, den eigenen Twitter Account abwechselnd für eine Woche an Einwohner zu geben.

Wie auch immer, jedenfalls macht Microsoft Deutschland jetzt auch so! Also zumindest erstmal, bis irgendwas kaputt geht, denke ich. GUCKT MICH NICHT SO AN, JA! Und wer hat die Ehre, das als allerallerallererster zu übernehmen? Ich! Hat es sich also endlich mal gelohnt, eine emotionale Beziehung zu Karl Klammer aufgebaut zu haben.

Einen ganzen Monat darf ich den Instagram Kanal mit verwackelten Fotos befüllen. Und zwar nicht als superschlauer Internetstratege, der sagt was cool ist, sondern als ich selbst. Gar nicht mal so leicht, um ehrlich zu sein. Wenn man eine Marke hat, schaut man ja sonst, was sie darstellt (oder gern darstellen würde) und richtet daran die Inhalte aus. Aber jetzt mache ich das, sozusagen als ähh Privatperson.

Ja genau, was macht man da? Ich kann doch jetzt nicht einfach zeigen, was ich den Tag über so mache. Im Prinzip ist das ja meine Aufgabe, aber so ganz ohne Microsoft-Bezug kann ich es doch nicht durchziehen. Ich muss dann immer an die Leute denken, die dem Kanal folgen. Eigentlich sind sie da wegen Windows Phones und Microsoft Word und dann kommt da so ein Fusselbart und fotografiert sein Essen.

Andererseits ist genau das auch das Lustige daran. Am Anfang der Aktion gab es zwar ein Video, wo ich kurz Hallo sage und erzähle, was jetzt hier los ist, aber das hat bestimmt nicht jeder gesehen. Gut, allzu viele Follower sind es (noch) nicht aber irgendwie macht es Spaß Leute damit zu verwirren, dass Microsoft auf einmal ein Bild einer Katze postet.

Es fühlt sich auch ein bisschen so an, wie als man das erste Mal als Kind ein Feuerzeug in die Hände bekommen hat. Eigentlich soll man nur den Gasherd anmachen, ABER ES GINGE NOCH SO VIEL MEHR! Anders gesagt: Ich habe gerade die Möglichkeit, mich auf einem offiziellen Microsoft Kanal als neuer Microsoft Deutschlandchef zu präsentieren. Hmmm. Als Kind habe ich versehentlich den Balkon meiner Eltern angezündet, mal abwarten, was mir also in den letzten Tagen meiner Instagram-Regentschaft also noch so einfällt.

Hier geht’s zur Aktionsseite, wo ihr euch auch als Instagramoberchef/in bewerben könnt.

15. Mai 2015 | 9:03 Uhr


Musikalische Früherziehung ist ja sehr wichtig. Zum Glück wurde da bei mir sehr viel richtig gemacht. Mein Onkel unterbreitete mir alles, was gute Gitarren enthält. Das beschränkte sich zu 80% zwar auf Bruce Springsteen, was aber auch alles andere als ein Kritikpunkt ist. Ich weiß nicht so ganz warum, aber mein Vater machten während meiner Kindheit eine Volksmusikphase durch. Einmal habe ich auf der Fahrt in den Alpen-Wanderurlaub heimlich eine Ronny Kassette auf einem Rastplatz entsorgt, weil ich es einfach nicht länger ausgehalten habe. Hoooohe Tannnnneeeeen ….

Wie gesagt, ich kann mir nicht erklären, woher bei meinem Vater diese plötzliche Vorliebe für Volksmusik kam, aber manchmal hielt er glücklicherweise doch noch an den Helden seiner Jugend fest. Da hörten wir bei Autofahrten die Rolling Stones oder AC/DC.

Von letzteren bekam ich auch mein erste Musikkassette – das legendäre „Back in Black“ Album. So sehr wie ich die Kassetten mit „Steiermän san very good!“, „Feuer im ewigen Eis“ oder „Hooooheeee Tannnnneeeeeeeen“ hasste, so sehr liebte ich es, wenn wir mal „Back in Black“ im Auto hörten.

Meine allererste Kassette war übrigens ein Hörspiel mit der ersten Folge von „Panki aus Pankanien“. Das ist ein freundlicher Ausserirdischer, der gern Kastanien isst. Ein sehr netter Kerl, allerdings gab es auf Seite B auf einmal gruselige andere Ausserirdische vor denen ich so sehr Angst hatte, dass ich diesen Teil des Hörspiels nur unter Aufsicht hören konnte. Nie gegruselt habe ich mich dafür vor den tiefen Glockenschlägen mit denen „Back in Black“ beginnt. Auch gut 25 Jahre nach dem ersten Hören ist das für mich immer noch eins der besten Albumintros überhaupt.

Schon lustig, während ich tierische Angst vor einem Möchtegern-Bösewicht auf einem Hörspiel hatte, fand ich es total super, vorm Einschlafen mit „Hells Bells“ einen Song zu hören, in dem der Sensenmann davon erzählt, wie er wie ein Wirbelsturm übers Land fliegt. Gut, ich hab natürlich auch kein Wort verstanden, ABER DIE GITARREN SIND VOLL GUT!!!!11!!111

Besonders wenn, so wie hier in Argentinien, die Melodie der Gitarren mitgesungen wird:

So entwickelte sich schon sehr früh AC/DC als wichtige Verbindung zwischen mir und meinem Vater. Egal wie viel Streit und Ärger es während der Pubertät und weit darüber hinaus bis heute auch gab, wenn wir im Auto zusammen AC/DC hören, ist alles wieder gut. Eine dementsprechend große Herzensangelegenheit war es auch für mich, als ich ihm einen Jugendtraum erfüllte und uns beiden Tickets für ein AC/DC Konzert besorgte. Ich muss zugeben, dass es durchaus etwas übernatürliches hat, wenn Angus Young direkt vor einem auf einer Plattform aus dem Boden gefahren kommt und die ersten Töne auf seiner Gitarre anstimmt. Erst recht, wenn man Jahrzehnte auf diesen Moment gewartet hat.

Derzeit sind AC/DC wieder in Europa unterwegs und nächsten Monat ist es im Olympiastadion wieder Zeit für einen Vater-Sohn-Konzertbesuch. Seit der Ankündigung des Konzerts wächst meine Vorfreude täglich, auch wegen dem Bewusstsein, dass es wahrscheinlich das letzte AC/DC Konzert meines Lebens sein wird. Ich hoffe natürlich nicht, aber angesichts des Zustands der Band und dem kürzlichen Verlusts des an Demenz erkrankten Masterminds dahinter, ist die Zukunft natürlich mehr als fraglich. Umso schöner, sie jetzt noch mal zu sehen, diese Band, die seit 200 Jahren Songs über exakt 2 Themen schreibt.

Und fast noch besser ist, dass Sonos mich im Finden eins Vatertagsgeschenks unterstützt hat. In diesem Jahr gibt es für meinen Vater nämlich einen PLAY:1 Lautsprecher. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass dieses Ding gerade mal halb so groß wie Angus Young ist, aber einen Klang im Wohnzimmer machen kann, als würde man direkt vor der Bühne stehen. Perfekte Konzertvorbereitung also! Und außerdem ist es auch die logische Konsequenz davon, dass ich mich gekümmert habe, dass in der ganzen Wohnung das WLAN funktioniert. Denn darüber steuert man diversen Geräten den Speaker an und kann ordentlich Krach machen. (Ich hoffe nur, mein Vater erwartet jetzt nicht jedes Jahr solche Geschenke von mir.)

– GEWINNSPIEL –


Falls ihr auch „Back in Black“ (oder was von den Klostertalern, das ist euch frei gestelt) in bestem Sonos Klang hören möchtet, dann habt ihr hiermit die Chance einen PLAY:1 zu gewinnen! Schreibt einfach bis einschließlich 22. Mai 2015 in die Kommentare, welches Album ihr als erstes darüber hören würdet. Der oder die Gewinnerin werden dann (vollkommen musikalisch wertfrei) per Zufall gezogen. Für den Vatertag reicht es also nicht mehr ganz, aber immerhin habt ihr beim nächsten Elternbesuch dann was zum angeben.

PS: Meine zweite Musikkassette war übrigens das Album „Lotusblume“ von den Flippers. Glücklicherweise hatte diese Kassette nicht halb so viel Einfluss auf mein weiteres Leben wie „Back in Black“. Und siehe da, während sich die Flippers mittlerweile aufgelöst haben, gibt es AC/DC immer noch. Am Ende gewinnt eben immer das Gute.

» Infos zum Sonos PLAY:1
» Sonos bei Facebook

27. April 2015 | 13:35 Uhr


In Zeiten meines Studiums war ich mal ein paar Wochen lang beim Radio. Jeden Mittwoch gab es die große Redaktionssitzung, welche danach in einer Kneipe ausklang. Wobei von Kneipe eigentlich keine Rede sein kann. Es war ein Raum der Universität zwischen dessen Betonwänden eine behelfsmäßige Bar und ein paar Sitzgelegenheiten standen. Die beiden Highlights der „Bar“ waren der damals noch als Weltneuheit geltende Lichtschlauch und ein Kickertisch.

Während ich auf dem Fußballplatz zumindest ungeschickt bin und Tore mache, bin ich am Kickertisch einfach nur ungeschickt. Während besagter Radiozeit lernte ich auch das ungeschriebene Gesetz, dass man unter dem Kickertisch entlang kriechen muss, wenn man verliert, ohne selbst ein Tor zu machen. Erschwerend hinzu kam, dass ich sehr groß bin, unter dem Tisch aber äußerst wenig Platz war. Gesetz ist Gesetz. Es war eine schöne Zeit.

Wie eine Katze die mal in die Badewanne gefallen ist und sich danach nie wieder ins Bad getraut hat, meide ich seitdem Kickertische. Bis vor kurzem zumindest. Aus dem Hause Heineken kam die Anfrage, ob ich nicht auch beim deutschlandweiten Heineken Kickerturnier mitmachen möchte. Schweißnasse Hände hatte ich, wo der Kickertisch doch mein Vietnam war. Aber warum nicht. Vielleicht ist es ja so wie Minigolf. Da schwankt meine Formkurve auch jedes Mal und das, obwohl sonst bereits ein Vorzeigerentnerleben lebe!

Die Qualifikationsrunden des Heineken Kickerturniers finden derzeit in diversen Bars in ganz Deutschland statt und dieses Mal war „Nicos Bar“ in Steglitz dran. Kurze Enttäuschung meinerseits, als ich bemerkte, dass es nicht „Daniels Bar“ aus GZSZ war, aber trotzdem ganz nett dort. Ich stellte mich im Team gemeinsam mit Victoria van Violence der Kickerherausforderung. Verdammt, ich brauche auch so einen coolen Namen. Hermo Honeybadger?

All meine Hoffnungen zerschlugen sich jedenfalls direkt am Kickertisch und wir verloren alle Spiele der Qualifikationsrunde. Der HSV am Kickertiosch sozusagen. Schlimmer machte es eigentlich nur der mitleidige Blick des ebenfalls anwesenden deutschen Kickermeisters. Ich werde also weiterhin wohl eher auf dem (Kunst-)Rasen, als am Kickertisch stehen, aber empfehle euch trotzdem eine Teilnahme. Es gibt nämlich nicht nur Freibier, sondern obendrein auch die Chance auf Tickets für das Champions League Finale. (Vorausgesetzt, man stellt sich nicht so doof an, wie ich.) Die Hälfte der Qualifikationsturniere ist durch, aber es gibt wie gesagt noch deutschlandweit genug Chancen, mitzumachen. Alle Infos gibt es auf heineken-kickerturnier.de!

PS: Keine Angst, der Tisch hat nicht genug Platz, um darunter durchzukriechen!

27. November 2014 | 13:39 Uhr

IN WENIGER ALS EINEM MONAT IST WEIHNACHTEN! AHHHH! Wie aufregend! ABER: Wer jetzt schon einen Weihnachtsbaum aufbaut, wird geboxt. Vor kurzem habe ich noch dazu geraten, für Weihnachten Spielkonsolen und Co. auf den Wunschzettel zu setzen. Das kam so gut an, dass ich gemeinsam mit den Weihnachtselfen von eBay gleich weiter fleißig Tipps gebe.

Mit meinem neuen Doppelleben als Fußballblogger und Möchtegernexperte rate ich natürlich zu einem erheblichen Fußballanteil auf dem Wunschzettel. Das bringt verschiedene Vorteile mit sich.

Ich habe zum Beispiel seit einiger Zeit einen „Torfabrik“ Ball. Diese Praline unter den Fußbällen kostet über 100€ und zählt deshalb zu den teuersten Dingen überhaupt in meinem Besitz. (Zumindest definitiv zu den unangebracht teuren Dingen.) Ich bringe es deshalb nicht über’s Herz ihn mit nach draußen zu nehmen und im Dreck (!) dagegen zu treten (!!). Stattdessen liegt er neben meinem Bett und manchmal lasse ich ihn sanft durch den Flur rollen. Man denkt dann sofort, dass man mit so einem Ball vom anderen Stern direkt alle Tricks der Welt kann. Umso praktischer, wenn man ihn also nie mit nach draußen nimmt, um dann eines Besseren belehrt zu werden. Wer sich jetzt fragt, wie dann das Foto oben entstehen konnte – Natürlich ist das komplett CGI-animiert.

Ein weiterer Vorteil eines Fußballs unterm Weihnachtsbaum ist die lückenlose Überbrückung unangenehmer Familienmomente. Der nervige Neffe ist kurz vorm Kotzen wegen seinem gierigen Süßigkeitenkostüm und beschwert sich nur über seine Geschenke? BÄMM halbhoher Ball quer über den Tisch direkt an die Denkerstirn. Oder wenn die Gesprächsthemen zu langweilig werden, einfach mal einen Ball in den Weihnachtsbaum dreschen. Die Reaktionen sind bestimmt interessant und was für’s Familienalbum.

Seht ihr, macht doch alles wunderbar sind. Also ab zu eBay und meinen Empfehlungen.

9. November 2014 | 19:01 Uhr



Aufgepasst, in 45 Tagen ist Weihnachten! Geht man von der empfohlenen Tagesmenge von 2 Litern aus, heißt das also, dass man bis Weihnachten 90 Liter trinkt. Das entspricht etwa dem Fassungsvermögen einer handelsüblichen Regentonne oder dem Gewicht von Henry Maske. Ist da nicht Wahnsinn?! Wie auch immer, sobald der Vorweihnachtstagewert die 50er Marke unterschreitet, geht alles ganz schnell. Es wird also langsam höchste Eisenbahn sich über Geschenke Gedanken zu machen und unverzüglich zu handeln. Wie praktisch also, dass ebay meiner Expertise als Geschenkexperte vertraut und ich euch ein paar Tipps in Form einer Kollektion ans Herz legen kann.

Mir fiel mit dem älter werden irgendwann einmal auf, dass Weihnachten in puncto Geschenke exponentiell langweiliger wird. Am schlimmsten ist es im Teenageralter, da bekommt man nur noch solche Badetaschen mit Deo und Duschgel geschenkt, wo die Folie der Verpackung größer ist als das beiliegende Handtuch. Spätestens das ist auch der Punkt, wo Verandte einem nichts mehr schenken und Eltern keine Ahnung mehr haben, was sie verschenken sollen und die weihnachtliche Magie zunehmend verloren geht. Ich habe seitdem beispielsweise einen Akkuschrauber (mit Licht), eine Decke (mit meinem Namen drauf) oder eine Laptoptasche (die man als Rucksack tragen kann) bekommen.

Glücklicherweise kann man das mit gut ausgewählten Freunden und dem/der Lebenspartner/in kompensieren. (Das klingt jetzt so ausbeuterisch, aber ich verschenke ja auch wahnsinnig gern!) Dennoch fehlte mir Weihnachten im Vergleich zur Kindheit immer irgendetwas, nicht genauer definierbares. Wahrscheinlich lag es einfach daran, dass man als Kind noch einen ganzen Tag lang Angst vor dem Weihnachtsmann hatte und dann Spielzeug in der Größe von einem selbst bekam. Eine wahnsinnig emotionale Berg- und Talfahrt!

Irgendwann kam ich aber drauf: Das Geheimnis ist es, dass man sich Sachen wünschen muss, mit denen man direkt spielen kann. Ansonsten bekommt man ein Hemd mit komischen Aufdrucken oder einen Gutschein, den man sich den Rest des Abends als regloses etwas anschauen kann.

Des Rätsels Lösung ist meiner Meinung nach entweder ein großer Lego Bausatz oder eine Spielkonsole. Der Lego Bausatz fällt im Vornherein schon weg, da man für einen Baukasten in halbwegs vernünftiger Größe mittlerweile einen Kredit im fünfstelligen Bereich aufnehmen muss. Wenn die Familie also auf einen unterm Weihnachtsbaum verzichten kann, bzw auch auf den Fernseher am Heiligabend verzichten kann (eher unwahrscheinlich) ist das der perfekte Moment für eine Konsole.

Womit wir wieder bei meiner neuen ebay Kollektion wären: Konsolen und Games für den Weihnachtsbaum

Viel Erfolg damit! Ich kann es jedenfalls wärmstens empfehlen.