2. April 2014 | 14:00 Uhr


Letzten Monat war es wieder Zeit für das alljährliche SXSW Festival in Austin. Eine Mischung aus Festival, Konferenz und Messe. In etwa so, als hätte man sich alles Interessante und Unterhaltsame geschnappt, durchgeschüttelt und in die Hitze von Texas gekippt. Wahrscheinlich für immer ein unerreichter Punkt auf meiner ewigen To-Do-Liste, da die Ticketpreise gerne im vierstelligen Bereich liegen. Urghs.

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13. März 2014 | 23:29 Uhr


2011 gab es zur gab es zur Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Berlin eine riesiges Werbeplakat über eine komplette Hauswand. Darauf abgebildet war die Stürmerin Fatmire Bajramaj mit dem Spruch “Ich habe ein Date am 17. Juli”. (Wenn ich mich recht entsinne) Zur Erklärung: Der 17. Juli war der Tag des Finals und die deutsche Frauennationalmannschaft spielte seit Monaten und Jahren so übermächtig, dass man fest davon ausging, dass es den WM-Titel im eigenen Land geben würde. Ende vom Lied war, dass Deutschland mehr als überraschend im Viertelfinale ausschied und Bajramaj bis dahin mehr Zeit auf der Bank als auf dem Platz verbracht hatte. Das Plakat sah bis zum Ende der WM dementsprechend blöd aus.

In mir kommt langsam ein Gefühl auf, dass es bei der anstehenden WM der Fußballherren in Brasilien ein ähnliches Bild geben könnte. Ich gehöre ja auch zu den Leuten, die der Ansicht sind, dass wenn man mit so einem Kader nicht Weltmeister werden kann, wie dann? Aber was, wenn doch nicht? Was, wenn der Top-Favorit in der brasilianischen Sonne viel zu früh dahin schmilzt? Sieht doof aus.
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3. März 2014 | 12:30 Uhr

Wir steigen einmal kurz in die Fußballzeitreisemaschine und reisen 20 Jahre zurück. In den USA findet die Fußballweltmeisterschaft und zwei Dingekommen einen in den Kopf:

  1. Striker, der Hund. Ein vollkommen zu Unrecht in Vergessenheit geratenes Maskottchen!
  2. Eine WM, die (abgesehen von Stefan Effenbergs Mittelfinger) in den deutschen Fußballgeschichtsbüchern keine allzu große Rolle spielt, da die deutsche Fußballnationalmannschaft bereits im Viertelfinale gegen Bulgarien ausschied. Und das obwohl Herr Beckenbauer über den amtierenden Weltmeister zuvor sagte, man werde “auf Jahre hinaus unschlagbar sein”. Na ja, zwei Jahre später war ja alles wieder gut.

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11. Februar 2014 | 12:09 Uhr


Lange, lange hat Samsung dazu aufgerufen und nach jungen, neuen Regietalenten gesucht. Die Besonderheit dabei: In der Umsetzung sollten es Smartfilme Werden. Da “smart” ein gern genutztes Füllwort ist, die einfachere Erklärung dazu: Alle Filme wurden mit Hilfe von smarten Technologien umgesetzt. Immer noch nicht verstanden? Smartphones, Tablets … all so was! Um zu zeigen, dass mit Hilfe dieser Technologien, jede/r seine kreativen Ideen und Visionen umsetzen kann.

Zugegeben, keine neue Idee. Aaaaber die Besonderheit hierbei war, dass nach digitalem Aussieben aus 131 eingereichten Filmideen am Ende 15 Teilnehmer/innen wurden, die in der Umsetzung von Mentoren in ihrer jeweiligen Kategorie unterstützt wurden. Myrna Maakaron im Bereich Doku, Christian Ulmen im Bereich Comedy, Luigi Falorni im Bereich Drama und Thorsten Fleisch im Bereich Experimental.

Die 15 fertigen Kurzfilme kann man allesamt hier anschauen. Die Ergebnisse reichen von Video-AG Flair (mit leichten Bauchkrämpfen) bis zu wirklich sehenswerten Filmchen. Umso spannender ist es, wer am Freitag (14. Februar 2014) bei den Samsung Smartfilm Awards im Berliner Babylon Kino alles als Sieger ausgezeichnet wird. Die Stimmgewalt bei den Awards liegt dabei voll und ganz in Zuschauerhand. Bis 24:00 Uhr am Donnerstag kann man hier abstimmen, welcher Film in der jeweiligen Kategorie das Rennen machen soll. Damit es sich auch lohnt, werden unter allen, die fleißig abstimmen, das Samsung Note 3 mit Samsung Galaxy Gear verlost.

GEWINNSPIEL
Aber noch besser! Dieses fetzige Samsung Note 3 mit Galaxy Gear könnt ihr bereits hier schon gewinnen! (Aber bitte vorher abstimmen, sonst bekomme ich nie wieder Mails von Samsung) Schreibt einfach (ebenfalls bis Donnerstag 13.2. / 24 Uhr) in die Kommentare, wie ihr so eine Galaxy Gear Smartwatch am kreativsten kaputt machen würdet. unter allen Kommentaren wird dann per Zufall entschieden und ihr bekommt eine Mail von mir. Woop woop!

Und jetzt ab zum abstimmen. Denn mit ein bisschen Glück, kann man quasi hier und bei Samsung gewinnen. Das hieße, man hätte dann zwei Smartphones am Ohr und an beiden Handgelenken eine Smartwatch. Wie cool wäre das denn bitte?!

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17. Oktober 2013 | 18:55 Uhr


Ich mag den Herbst. manchmal sogar mehr als den Sommer, aber sagt das dem Sommer nicht. Ich kann gar nicht genau sagen warum. Wahrscheinlich, weil sich alles einige Töne ruhiger anfühlt und es dieses Gleichgewicht aus Schönheit und Melancholie gibt. So als hätte man die Musik von Bon Iver, Foals, Joanna Newsom und Fever Ray gemischt und eine Jahreszeit draus gemacht. Außerdem gibt es Kastanien und Kastanien sind so cool, dass das auf eine komplette Jahreszeit abfärbt.

Im Gegensatz zur Präsenz von Kastanien ist Drachen steigen bis vor Kurzem bei mir vollkommen in Vergessenheit geraten. Dabei war das doch immer so ein großer Spaß! Erst recht mit Lenkdrachen. Wie eine Mischung aus Wissenschaftler mit administrativer Gewalt und anpackender Actionheld hat man sich bei guter Windlage damit gefühlt. All das geriet bei mir in vollkommene Vergessenheit, bis ich vor zwei Wochen in einem Spielzeugladen stand und dort ein kleiner Stand mit Drachen aufgebaut war. Genauer gesagt fiel mir sofort der legendäre Drache mit Adleraufdruck auf. Den wollte ich immer haben, bekam ihn aber nie. Auch dieses Mal habe ich ihn nicht gekauft aber trotzdem wuchs in mir die ganze Woche über der Gedanke, dass man doch eigentlich mal wieder einen Drachen steigen lassen könnte.

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6. Oktober 2013 | 23:37 Uhr



Letzte Nacht habe ich von einen dringlichen Anruf geträumt. Der 1. FC Kaiserslautern ist im Pokalfinale und sie brauchen noch jemandem im Sturm. Was für ein unrealistischer Traum. Der FC Kaiserslautern im Pokalfinale, tzz. Noch absurder wurde es allerdings, dass ich zwar zusagte, allerdings nicht rechtzeitig zum Spiel erschien und alles verpasste, da ich mich einfach nicht entscheiden konnte, welche Schuhe ich nun tragen soll. Sorry FCK.

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12. September 2013 | 11:40 Uhr


In meiner Rolle als Deutschlands versiertester und seriösester Techniktester wurde mir die Rolle zu Teil, den Sonos PLAY:3 Wireless Hifi Player zu testen. So viel vorweg: Wowzers!

Im Zuge der neuen Arcade Fire Single fiel mir auf, wie sehr mir doch das haptische Erlebnis in Verbindung mit Musik lebt. Andererseits ist es einer meiner einst wildesten Zukunftsträume, dass man dank diverser Streamingdienste (so gut wie) jeden Song immer und überall (mit Internetverbindung) hören kann. Ein digitales Plattenregal so groß wie Baden-Württemberg was sich da vor einem auftürmt, von dem ich gern und oft Gebrauch mache. Nur fiel mir im Zuge dieses Tests auf, wie doof ich doch eigentlich bin. (Schon wieder, argh!) Da habe ich nun so viele Songs zur Verfügung, die ich den ganzen Tag dudeln lasse und worüber tue ich das? Über meine Computerlautsprecher oder schlimmer noch, über meine integrierten Macbook-Lautsprecher. Wäre ich ein ernstzunehmenderer Musiker al der ich es jetzt bin, würde ich mir dafür direkt eins vor die Lichter geben. Das ist ja so, als würde man einen Kinofilm auf einem kleinen Handydisplay schauen. Wie doof das ist! Aber ich bin bestimmt nicht allein damit.
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14. August 2013 | 17:36 Uhr


Vor ein paar Wochen saß ich auf einer Hamburger Verkehrsinsel und habe aus meinem Buch Aaarfz vorgelesen. Das Ergebnis davon kann man sich im Video anschauen. Ein kurzer Hinweis dazu: Ich habe mich bemüht*, die Textpassage ziemlich genau in die vorgegebenen 5 Minuten zu bekommen, deshalb verschlucke ich vorsichtshalber ein paar Worte. (Das hat besonders lustige Züge, wenn man beim Youtube-Video die automatischen Untertitel einschaltet.) Jedenfalls, gern anschauen:

Weitere Vorleser/innen der “Blogs&Books” Aktion gibt es hier zu sehen. Durch die Musik am Anfang wirkt es ein wenig so, als wäre ich auf der Suche nach einem Organspender – keine Sorge, alles fit! Wer wirklich sehr sehr sehr genau hingesehen hat, dürfte bemerkt haben, dass ich gar kein echtes Buch (ha!), sondern eines dieser flippigen, neuen Tablets in der Hand halte. Genauer gesagt das Samsung Galaxy Note 8.0, denn das hat einen praktischen Lesemodus. Ich glaube, der ist besonders augenschonend und so, also nicht so, als würde man von einem überdimensional großem Handydisplay ablesen. Ich weiß es nicht genau, da ich keine Bücher (außer den stottrigen fünf Minuten da oben) davon lese, ABER ich benutze das Note seit Wochen mehr als reichlich und kann nur Gutes davon berichten. Sicheres Zeichen dafür: ich lasse auf Reisen sogar meinen Laptop Zuhause und nehme stattdessen nur dieses kleine Dings hier mit. Außerdem bin ich Candy Crush Saga süchtig, schlimm.

Oh und es hat allerhand nette Extrafunktionen. Zum Beispiel kann man mit einem Stift nicht nur eine Schrifterkennung machen, sondern auch sehr umfangreiche Notizen und Ideen Skizzieren. Es gibt verschiedene Stiftarten und manchmal zeichne ich nur einfach so rum, weil es sich so anfühlt, wie man immer hofft, dass ein Filzstift in der Hand liegen sollte. Absurd, diese Welt der Technik. Apropos, wer sich jetzt für die technischen Details interessiert, kann sich das hier ja mal anschauen. Ich bin tatsächlich selbst überrascht davon, wie gut es ist und wie oft ich es mittlerweile im Alltag benutze. (Eignet sich zum Beispiel hervorragend zum Ideen für ein neues Buch sammeln.) Kurz gesagt: Das bessere iPad mini.

Wer sich nun so weit durch Details über das Samsung Galaxy Note 8 gelesen hat – GUTE NACHRICHTEN! Ihr könnt so ein Ding gewinnen. Schreibt dafür bis zum einschließlich 21.8.2013 in die Kommentare, wie ihr so ein Note kaputt machen würdet. Ich lose dann aus und melde mich per Mail, woop woop!

* Natürlich habe ich nur so undeutlich gelesen, damit jeder dazu verpflichtet ist, das Buch selbst zu kaufen. So wie der verschlüsselte Premiere Kanal damals, wo man nur den Ton gehört hat, nur andersrum.

PS: Längeres Vorlesen meinerseits kann man hier hören.

30. Januar 2013 | 13:02 Uhr


Keine Frage, ich habe hier ja auch einen sehr wichtigen Bildungsauftrag in Sachen Musik. Nicht, dass ich denke, die Foals noch erklären und vorstellen zu müssen. Ich mach es aber trotzdem und das aus guten Gründen. Für mich machen Foals die perfekte Musik zum Arbeiten. Es passieren in jedem Song lauter kleine Klimpereien, das aber in unglaublich viel sphärischem Klangraum. Das klingt ganz schön verschwurbelt, lässt sich aber am besten am Song “Olympic Airwaves” erklären. Schon etwas älter, dafür einer der wirklich größten Songs der Welt:

Noch besser werden die Songs der Foals übrigens live und das aus einem ganz besonderem Grund: Man hat das Gefühl, der Drummer wäre eigentlich lieber in einer Metalband und drischt wie wild auf sein Schlagzeug ein. Her-vor-ra-gend! Und wer jetzt Lust hat, das Ganze mal live zu sehen, dem kann ich nun auch noch helfen. Am Freitag (1. Februar) kommen die Foals nämlich zu tape.tv in den Keller und spielen ein kleines Set bei on tape. Ich habe 2×2 Gästelistenplätze und wer welche davon haben mag, möge bitte JETZT etwas in die Kommentare schreiben. Einsendeschluss ist Donnerstagabend um 24:00 Uhr. Das Konzert (am 1.2. ab 21:45 Uhr auf tape tv live zu sehen) ist dann auch die perfekte Vorbereitung auf das neue Album “Holy Fire”, welches genau eine Woche später erscheint.

27. Dezember 2012 | 21:59 Uhr

Da ist es auch schon wieder vorbei und nur noch ein kleiner Gluthaufen des Sturmfeuers namens “Weihnachten” ist übrig. Lichterketten und Geschenkpapierreste hier und da und langsam nadelt der Baum schon. Ach ja, Schnee gab es ja so wie so nicht. Zeit für einen Rückblick!

Gerade als Dorfkind ist es ja ganz amüsant, Berlin dabei zuzusehen, wie es sich auf Weihnachten vorbereitet. Auf übergroßen Kaufhausparkplätzen werden plötzlich kleine Holzhäuschen aufgebaut. In denen werden dann diverse Dinge, die im entferntesten mit Weihnachten zu tun haben könnten (Mittelalterschmuck, Sachen aus Filz, Steine), vollkommen überteuert verkauft. Hier und da ein bisschen Tannengrün, da ein Feuer und schon wird das als gemütlich anerkannt und Leute setzen sich da hin. Hahaha! An ein Lagerfeuer auf einem Supermarktparkplatz! Weil Weihnachten ist! Alles ist so herrlich absurd.

Dementsprechend war mein diesjähriger Lieblingsweihnachtsmoment einer, bei dem all die Absurdität zum Feste plötzlich Sinn machte. Vielleicht ja sogar der einzige Ort, bei dem das so ist: Am Coca-Cola Weihnachtstruck.

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