16. Mai 2012 | 15:23 Uhr



Arrrrrr! Sharrrrrpie, Verzeihung … Sharpie hat ein ganzes Paket Permanent Marker über mir ausgeschüttet, damit ich von nun an alles und jeden voll kritzeln kann. Oder wie ich es nenne: verbessern kann. Mit einer Hand voll Stifte habe ich mich in den Park gesetzt und ein paar Beobachtungen notiert:

Wer sich jetzt fragt nebenbei, was das überhaupt ist: Sharpie stellt seit 48 Jahren (wie ich feststellen durfte ziemlich gute) Permanent Marker in allen erdenklichen Farben und Formen her. Bisher bekam man sie in Deutschland nur vereinzelt bei American Apparel, in den kommenden Wochen dann aber auch an weitaus mehr Orten. (Wobei es eigentlich Sinn macht, die Marker nur bei American Apparel zu verkaufen, weil dort alles derart langweilig aussieht, dass man es umgehend … ähm … erweitern muss.) Mehr über Sharpie in Deutschland gibt es ab sofort auf der neuen Facebook Seite facebook.com/SharpieDeutschland.

14. Mai 2012 | 9:27 Uhr


Ding! Ding! Ding! Ich habe erfolgreich die 1000km Marke meiner Testfahrerei geknackt! Nach 1000km Berliner Stadtverkehr habe ich folgende Dinge festgestellt:

  • Wäre der Berliner Straßenverkehr, sagen wir mal, ein Dschungel, dann würde sich das Tierreich innerhalb kürzester Zeit versammeln und festlegen, dass man die Spezies der Taxifahrer irgendeiner Gottheit an einer Klippe opfert. Alles was sich an dunkler Materie im Straßenverkehr befindet, tritt in gebündelter Form in cremefarbenen Mercedes Benz mit schwarzen Ledersitzen auf. Wahnsinn!
  • Ich habe meine Vorliebe zu lokalen Oldie-Radiosendern wiedergefunden. Irgendwo läuft immer ABBA! Und was erstaunlich ist: Wenn man eine Zeit lang Oldie-Radio hört, denkt man irgendwann wirklich, dass es derzeit nichts wichtigeres als Spargel gibt.
  • Woah, Fahrradfahrer! Als Autofahrer merkt man ja gleich noch viel mehr, wie schlimm es zum Teil im Berliner Straßenverkehr um Fahrradfahrer bestellt ist. Es gibt so viele Ecken, wo man nahezu gezwungen ist, sich mies gegenüber Fahrradfahrern zu verhalten Und, ach ja, ich hab das vorher auch nur bedingt ernst genommen aber: Licht anmachen! Sonst kann das schnell lebensgefährlich werden.

Ich glaube wirklich, dass sich nahezu alle dunklen Seiten einer Gesellschaft im Straßenverkehr widerspiegeln. So viel wie da statt Rücksicht und Einsicht lieber geschimpft und gehupt wird. Uah! Aber zurück zum Auto, denn mit so was habe ich ja gar nichts zu tun. Ich bin womöglich viel zu nett für Berlins Straßen.
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29. April 2012 | 12:20 Uhr

Ich weiß nicht so recht, wie das passieren konnte, aber ich werde jetzt langsam aber sicher Autoexperte. Das ist in etwa so, als würde Super Mario neben seinem Klempnerjob Sprachkurse in Englisch geben. (Als ob der nicht schon genug zu tun hätte!)

Aber zurück zum Thema. Ich wurde in das schöne Hamburg eingeladen um bei der Vorstellung des neuen Volvo V60 Plug-In-Hybrid unter dem Motto “Switch To Pure” an eben diesem rumzuprobieren. Das neue Auto der Schweden setzt auf Elektrizität, womit ich jetzt bereits mehr Elektroautos als 99% der deutschen Bevölkerung gefahren habe. BzzzZZzZZZZzzt.

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22. April 2012 | 23:54 Uhr


Morgensonne! Endlich ein paar grüne Knospen an den Zweigen und endlich Sonne für mehr als 2 Stunden pro Tag. Langsam verwandelt sich Berlin wieder in ein Gewächshaus voller Menschen, die in der Sonne lauter tolle Sachen machen und sich abwechselnd doof und toll finden. Beste Zeit also für unterhaltsame Freiluftaktivitäten. Wie wäre es mit Skateboard fahren?
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17. April 2012 | 17:57 Uhr

(*Original Colt Seavers Autofahrerhaltung mit Colt Seavers Farbeffekt!)


Ein klein wenig stolz bin ich schon. Seit etwas mehr als 2 Wochen fahre ich jetzt meinen Nissan Leaf geradezu lautlos durch Berlins Straßen und habe endlich meine erste “Wir kaufen ihr Auto! WEIL WIR ALLE GEBRAUCHTWAGEN KAUFEN!” Visitenkarte im Fensterschlitz stecken. Ich mag den Optimismus des Händlers, der mir die Karte da reingesteckt hat. Schließlich muss man das erstmal bringen, so etwas an ein Auto zu stecken, auf dem groß und breit  für dessen aktuelle Markteinführung und Position als Weltneuheit geworben wird. Andererseits habe ich einen 200€ Gutschein bekommen und er würde das Auto laut Werbung wie gesehen ohne große Überprüfung kaufen. Für circa 300€. Ach kommt schon, Nissan.

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16. April 2012 | 17:08 Uhr


Huiuiui. So viel Feierei. Geburtstag haben ist so etwas tolles. Alle Leute fallen einem um den Hals und sagen schöne Sachen. Und man bekommt auch noch Sachen geschenkt!

Ich hätte gern mehrmals im Jahr Geburtstag. Andererseits würde das ja die Besonderheit dieses Tages schmälern. Meine beste Idee bisher dazu ist, mehrere Persönlichkeiten anzunehmen. Ich lebe das Jahr über Abschnittsweise in 4 verschiedenen Ländern, baue mir 4 verschiedene Freundeskreise auf und habe an 4 verschiedenen Tagen Geburtstag.  Voll gut, oder?

Allerdings bin ich auch bestens mit meinen derzeitigen Freundeskreis zufrieden. Was für perfekte Geburtstagsfeiertage ich hatte.  Wenn man Geburtstag hat, sieht ein Frühstück nämlich zum Beispiel so aus:

Aufgrund verschiedener Begebenheiten, habe ich meinen Geburtstag in Bielefeld verbracht und gefeiert. (Vielleicht ja ein erster Schritt in die Richtung des Mehrfach-Geburtstag-Jahres) Ich habe da lange gewohnt, viele tolle Menschen kennen gelernt und – Achtung Schicksal – Mein erster Kassettenrekorder, auf dem ich “Panki aus Pankanien” und eine Kassette einer  Bruce Springsteen Live Radioaufnahme bis zum umfallen gehört habe, stammt auch aus Bielefeld. Erster Westbesuch, erstes Westgeld, erster Kassettenrekorder … Boom!

Ich mag Bielefeld ja. Es ist besser als sein Ruf und wenn man nicht mehr dort wohnt sieht man ja eh nur noch alles mit Nostalgie. letztlich kommt es ja auf die Menschen an, die man in einer Stadt kennen lernt und für sich hat. Bielefeld ist da ein bisschen wie ein alter Game Boy. Grau, ein bisschen klotzig und nur zweifarbig, macht aber alles nichts, weil man super Spiele dafür hat. Ja, ich bin ein bisschen stolz auf diesen Vergleich.

Ich hab mich auch komplett  in die Nostalgie Welle geworfen und war in der Mensa essen. Also wir waren da essen. Zu zehnt! Wie früher™! Und mit der nötigen Portion Nostalgie ist sogar eine Mensa super toll und man freut sich über die gefängnismäßige Universität.

 Mein persönliches Geburtstagshighlight war eine Geburtstagsfeierei am Abend mit integrierter Turboostaat Live-Einlage. Hach. Im folgenden Video kann man sehen wie das aussah, nur der Ton … nun ja, der ist super super High Definition und man braucht einen extra Stecker, um den vernünftig zu hören. Hat man den Spezialstecker nicht, klingt der Ton jetzt nicht ganz so gut. Ähm ja.


Ach Turbostaat.

Nach etwas mehr als 2 Stunden Schlaf sollte es am nächsten Morgen per Mitfahrgelegenheit zurück nach Berlin gehen. Ich hasse Mitfahrgelegenheiten. Aber wenn man zu dritt mitfährt hat das ja was und alles ist toll. Ausser die blöde Mitfahrgelegenheit kommt nicht. Deniz ey, was soll der scheiß? Dafür saßen wir dann 2 Stunden lang auf einem Netto Parkplatz am Ortsausgang Bielefeld. Irgendwann hat sogar ein Hund an den Einkaufswagen gejault. Das Ende der Welt.

Nach 2 Stunden voller Versuche, einen Ersatz zu finden, mussten wir letztlich doch mit der Bahn zum Preis einer majestätischen Einhornkutsche fahren. Somit hat meine norwegische Kollegin den Mitfahrgelegenheit-Deniz vollkommen zu Recht unter “Arsch” im Handy eingespeichert. Eigentlich recht praktisch. Kann man alle paar Wochen in der Nacht mal anrufen und so.

Aber gemeinsames Zugfahren ist ja auch toll. Eine neue Erfindung meinerseits, die ich als Gesellschaftsspiel empfehlen kann: Der Preis Ist Heiss mit der Bordbistro Karte. Aber vorsicht – nicht überbieten!

Angekommen in Berlin direkt zum nächsten Geburtstagshighlight: Die WWE hat mich eingeladen! (Weshalb das hier ein klitzekleines bisschen Komherz ist, aber nur ein kleines bisschen.)

Was für eine großartige Form der Unterhaltung Wrestling doch ist. Ich wünschte, mein 13jähriges Ich hätte mich da am Ring sitzen sehen, während sie alle durch die Luft fliegen. Das beste Tag Team der Welt, live und direkt!

Hach. Was für unterhaltsame Tage. Deshalb an dieser Stelle noch einmal vielen Dank für die zahlreichen Grüße, Glückwünsche, High Fives und Wasnichtalles!

4. April 2012 | 11:58 Uhr


Meine frühe Liebe zu Colt Seavers ergibt plötzlich mehr Sinn als je zuvor. Für die nächsten 100 Tage werde ich den neuen Nissan Leaf testen. Ich kann in etwa so gut Auto fahren, wie lateinamerikanische Standardtänze und bin womöglich der unseriöseste Autotester der Welt. Aber das soll wohl so.

Ich habe keine Ahnung wie Nissan das geschafft hat, aber ich habe das Auto bekommen und in direkter zeitlicher Näher ist mein Fahrrad kaputt gebrochen (!) und meine U-Bahn Stammlinie hat einen Wassereinbruch erlitten. Okay, okay ich teste ja schon. Anschnallen bitte!

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