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    Archiv für die Kategorie „Sinnfug“


    7. September 2010 | 18:05 Uhr

    Der Dienstag ist fast vorbei, Zeit für meinen Tipp zum Montag:

    Ich habe übrigens gelesen, dass es bis vor 10.000 Jahren in Südamerika noch 6 Meter große Riesenfaultiere gab. Mittlerweile sind sie aber ausgestorben, weil sie so, nun ja, sehr leicht zu jagen waren. Schade. Ich hätte gerne eins. So als Fortbewegungsmittel. Woah! Und immer wenn man damit durch die Gegend zieht, läuft parallel der Theme-Song von Jurassic Park.

    Das kann doch nicht so schwer sein.

    10. August 2010 | 17:09 Uhr


    Was kann ich für sie tun?

    30. Juli 2010 | 17:52 Uhr

    Ich habe ja eine Theorie für die Hintergründe des weit verbreiteten Apple-Fanboytums. Der Hintergrund dafür, dass immer mehr Menschen Macbooks und dergleichen kaufen ist nicht etwa die Mischung aus Leistungsfähigkeit und hübsch aussehen, sondern gibt es für schätzungsweise 80% ein Schlüsselerlebnis was dann zum Kauf führt.

    Meine Theorie: Person A ist Macbook-Nutzer. Person B kommt zu Besuch. Person A zeigt Person B Photo Booth auf dem neuen Mac. Sie machen ca. 5 Stunden lang Photos mit lustigen verzerrten Gesichtern durch diverse Effekte. Als Person B dann auch noch entdeckt, dass man sich in ein Aquarium oder eine Achterbahn hinein kopieren kann, entscheidet er sich, umgehend ebenfalls ein Macbook zu kaufen.

    Für mich war die Achterbahn jedenfalls ein Kaufgrund.

    Mark Pentice scheint ebenso großen gefallen wie ich daran zu haben, hat das ganze Spiel noch etwas weiter getrieben und ließ sich eine Maske seiner eigenen Deformation anfertigen. Was für eine großartige Idee! So sieht das Ganze aus:

    Original:

    Maske (ich habe es erst so spät entdeckt, dass es mittlerweile sogar schon Poster davon gibt):

    Irgendjemand sollte sich jetzt darum kümmern, dass ein Photobooth-Masken-Drucker entwickelt wird. Ich glaube nämlich, dass sich mit derartigen Masken die Stimmlage zumeist sehr viel besser ausdrücken lässt. (Mehr dazu)

    5. Mai 2010 | 17:35 Uhr

    Ich habe seit einigen Tagen immer mal wieder Zahnschmerzen. Aufgrund eines eher angespannten Verhältnisses zur Zahnarzt-Gilde, werde ich womöglich erst noch ein paar mal bewusstos umfallen müssen oder so, bis ich etwas dagegen unternehmen werde. Bis dahin vertreibe ich mir die Zeit einfach mit zahnarztthematischer Prokrastination:


    (Falls es tatsächlich nötig sein sollte: Zum Verständnis)

    28. April 2010 | 0:53 Uhr

    In letzter Zeit träume ich wieder sehr oft und obendrein noch sehr absurd. Vor ein paar Tagen zum Beispiel war ich auf einem fernen Planeten. Mit dem Fahrrad. Überall war Wal in dem riesige haaige Monster lebten. Die wirkliche Gefahr war aber die russische Raumfahrt. Dementsprechend musste ich mich mit meinem Fahrrad in Acht nehmen. Ist aber alles noch mal gut gegangen.

    Ein paar Tage zuvor hatte ich nach exzessivem gucken der ersten Alf Staffel davon geträumt ich würde mit ihm zusammen wohnen. Gar nicht mal so abwegig finde ich. Bizarr allerdings war, dass ein kleiner Maulwurfsjunge zu Gast war. Also das war ein kleiner zotteliger Maulwurf, mit dicker Brille und Schaufelhänden, der aber immerhin größer als Alf war.

    Ich weiß nicht warum, aber aus irgendeinem Grund, hat Alf den kleinen die ganze Zeit geärgert bis er zutiefst traurig war. Das Ganze gipfelte darin, als er dem Maulwurfjungen ein R2D2-Pullover überzog. Fand ich persönlich nicht so schlimm, aber den kleinen Zottelmann hat das wohl schwer getroffen. Und so kam er zu mir und sagte schluchzend: „Willst du mein Papa sein?“

    Dieser Schweinchen-Babe-Moment war derart herzergreifend, dass ich davon wach geworden bin.

    Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich in letzter Zeit fast ausschließlich mit jungen Vätern zu tun habe und auch sonst die biologische Uhr auf Frühlingszeit steht und ich von alles und jedem der Papa sein soll, darf, will. Sogar der kleine Maulwurfmann will, dass ich sein Papa bin!

    Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich derzeit so gut im Einklang mit der Natur lebe. Kürzlich habe ich mir für eine vergleichsweise horrende Summe neue Zimmerpflanzen gekauft. Bambus, russischer Wein, so ein Baum und noch ein Baum und was nicht alles, Hinz und Kunz tummeln sich jetzt in meinem Fensterbrett. Sogar eine Margerite, die so ist wie die Pflanze bei E.T. Manchmal geht es ihr schlecht und wenn man sie gießt geht es ihr am Abend wieder top. Okay, in diesem Moment ist mir aufgefallen, dass das dann doch nicht so wie bei E.T. ist. Die Pflanzen gucken an sich auch noch sehr skeptisch.

    Dafür haben wir jetzt aber eine Regenwalddusche im Bad. Die wird sogar nicht nur wegen des vorzüglichen Unterwasseraufdruck-Duschvorhanges sehr authentisch, sondern auch wegen der Geräuschkulisse. Hier direkt im Haus ist nämlich ein Heimwerkerladen mit scheinbar äusserst hohem Motorsägenabsatz. Praktischerweise werden die Motorsägen direkt vorm Laden getestet und es scheint so als würden echte Motorsägenfans direkt während der Ladeneröffnung zuschlagen. Das natürlich nicht ohne WrrooooOOOOooOOooom-Test und schon wars das mit dem Schlaf. Aber eben diese Geräuschkulisse macht die Regenwalddusche so authentisch, da kann es schon mal vorkommen, dass man beim duschen ein leises „What about sunrise? …“ vor sich hin säuselt.

    11. April 2010 | 23:42 Uhr

    Und plötzlich stand ich auf dem Platz. Fast 50.000 Leute im Stadion und für die letzten 10 Minuten sollte ich nun für den nötigen Druck sorgen. Um genauer zu sein: Ich war Stürmer von Borussia Mönchengladbach. Mit etwas Glück gelang der Ball zu mir, ich rannte allein auf den Torwart zu, legte mir den Ball aber ein Stück zu weit vor und die Chance war verflogen. Die Aufregung!

    Aufgrund eines Torwartfehlers (von René Adler übrigens), bekam ich den Ball direkt wieder und zog direkt von der Mittellinie ab. Der Ball flog genau aufs Tor, machte kurz davor aber eine total unnatürliche Kurve und rollte ins aus. Ein Raunen ging durchs Stadion und schon war das Spiel vorbei.

    So recht konnte ich mir jetzt nicht erklären, warum ich jetzt Profifussballer war, aber toll war das ja schon. All die Fans im Stadion und erst recht, wo ich den impulsivsten Borussen doch persönlich kenne. 100 mal würde er sich künftig persönlich bedanken, wenn ich treffe und ich könnte ihm diese Freude gar nicht oft genug bereiten.

    Es blieb aber keine Zeit für weitere, große Überlegungen da ich kurz darauf auf eine Party eingeladen war. Wobei, keine Party, eher ein Bankett oder wie man das nennt. Etwas Feineres eben. Lady Di war zu Gast. Sie sah bezaubernd aus und hielt ein behindertes Kind an der Hand. Begrüßte sie jemand, so legte sie stets eine Hand auf die Wange der Person, die sie gerade begrüßte. Als sie auf mich zukam, stieg die Aufregung in mir. Was würde sie wohl sagen und … uahhh! Doch sie war ganz locker, legte auch bei mir die Hand auf die Wange und sagte freundlich “Hello!” mit betont britischem Akzent.

    Noch vor Freude etwas blind, kam ein Herr zu mir. Er trug einen Anzug und sah nicht sonderlich freundlich aus und sagte ohne große Umschweife: “Sie wissen aber schon, dass es sich hierbei um eine Videoinstallation handelt?” Ich brach auf der Stelle in Tränen aus.

    Manchmal frage ich mich, was mir meine Träume eigentlich mitteilen wollen.

    8. März 2010 | 15:12 Uhr

    In den vergangenen Tagen ist für mich eine Art Traum in Erfüllung gegangen: Ein Dinosaurier in der Nachbarschaft! Okay, es ist ein Roboterdinosaurier, aber wen stört das schon? Letztlich bieten sich dadurch nur noch mehr Möglichkeiten. Hier ist das gute Stück:

    UND ER MACHT ALLES PLATT!!!

    Der kleine Saurier steht in direkter Nähe zur Kastanienallee. Ich werde ihn mir zähmen und dann am Wochenende immer durch besagte Allee fahren und nach Hipstern schnappen. Rrrhap! Rrrhap!

    Und wo wir einmal beim Thema Dinosaurier sind, hier ein Bild welches ich mir jeden Morgen angucke und immer noch darüber lachen kann:

    27. Februar 2010 | 20:36 Uhr

    17. Januar 2010 | 21:19 Uhr

    Meine Damen und Herren, bitte wundern sie sich nicht über den derzeitigen Mangel an Beiträgen. Es fehlt mir schlichtweg ein wenig an Zeit. Vielleicht versuche ich ja gerade einer kleinen Waschbärfamilie Hütchenspielertricks beizubringen. (Vielleicht aber auch nicht.) In ganz ganz kurzer Kürze geht es dann jedenfalls wie gewohnt weiter. Ich wollte nur kurz Bescheid geben, damit sich Niemand wundert. Sollte es dennoch zu Komplikationen kommen, bitte ich hiervon Gebrauch zu machen:

    16. Dezember 2009 | 1:08 Uhr