24. Juli 2014 | 13:20 Uhr

Eines meiner liebsten Hobbies ist bei Konzerten oder anderen Veranstaltungen irgendwo hinkommen, wo man eigentlich nicht hin darf. So bin ich zum beispiel beim ersten Spiel der Brooklyn Nets im VIP Bereich und der Trainingshalle nebenan gelandet, war auf der Triple Party der FC Bayern Spieler und habe letzte Woche den WM-Pokal angefasst. Ein Namensvetter von mir hat das Ganz noch sehr viel weiter auf die Spitze getrieben und einen ganzen Film darüber gemacht. Bei diversen namhaften Festivals (Bonnaroo, Glastonbury, Coachella UND Grammys!) hat er sich selbst Bändchen gebastelt und fleißig gefilmt. Der Trailer zum Filmprojekt:

Die richtige Konsequenz wäre jetzt allerdings auch keinen Cent für den Film zu bezahlen. Wenn er denn überhaupt irgendwo in ganzer Länge zu sehen sein wird so ganz ohne rechtliche Zustimmungen und all dem ganzen Kram.

21. Juli 2014 | 17:59 Uhr


Schon erstaunlich. Obwohl tragbare Musik über die Jahre mein Gehör erheblich beeinflusst hat und mein Musikgeschmack eine Art Obstsalat mit Senf und Käse ist, scheine ich Deutschlands gefragtester Audiotester zu sein. Ein neues Kapitel in meinem Leben als Hochstapler!

Dieses Mal stürzte ich mich in eine Kartonlandschaft aus dem Hause Samsung. Ein Samsung Wireless Audio Multiroom System wartete darauf, getestet zu werden. Mithilfe einiger Lautsprecher und einem Hub kann man über Bluetooth und Wifi einen Klangteppich in der ganzen Wohnung ausrollen. Aber fangen wir mal von vorne an.

Gesamten Artikel anzeigen ▶

21. Juli 2014 | 0:19 Uhr


Es ist wahrscheinlich eine komplett falsche Aussenwahrnehmung, aber ich mag manchmal die Unaufgeregtheit des US-Fernsehens. Oder viel eher den Umgang damit, dass Fernsehen einfach ein Kulturheiligtum ist. Ein Beispiel dazu: Harald Schmidt hat sich vor kurzem vor gefühlt 100 Zuschauern auf Sky (und im YouTube Livestream) aus dem Fernsehen verabschiedet, nachdem er zuvor durch diverse Fernsehanstalten getragen wurde. Jedes Kind weiß schließlich: Nur der Schmidt kann Late Night unsonstkeina! Und überhaupt ist Late Night nicht das gelbe vom Ei.

Es folgt ein fieser Vergleich, aber in den USA gab es vor kurzem Ähnliches, nur anders. Jay Leno übergab die Tonight Show (diesmal wirklich?) an Jimmy Fallon, dessen Late Night übernahm wiederum Seth Meyers und in Kürze wird die Late Show vom altehrwürdigen David Letterman an Stephen Colbert übergeben. Ein fröhliches Fernsehkarusselfahren nach 23 Uhr bei der mir eine Besonderheit auffiel. Als Fallon und Meyers ihre neuen Sendungen übernahmen, waren die ersten Sendungen voller Ehrfurcht.Das kann man kitschig finden, aber ich mochte diese Anspannung sowohl beim Publikum als auch beim Host. Der eine vor der Kamera konnte es nicht fassen, dass er dort an dieser Stelle stehen darf und alle hinter der Kamera warteten gespannt, was er denn nun alles anstellen würde.

Im deutschen Fernsehen undenkbar. Klar fehlt es zum einen an Talent und Mut, aber auch von aussen werden neue Ideen ja nur zu gerne direkt zerbombt. Hatte zum Beispiel ein Markus Lanz überhaupt je eine faire Chance? Klar hätte er auch diese in den Sand gesetzt aber so ganz grundsätzlich: Gab es auch nur eine Sekunde, in der er einfach mal machen durfte, ohne vom Klugscheißertwitterrat torpediert zu werden? Und: Geht das überhaupt im deutschen Fernsehen? Wo Verrisse bei Spiegel Online am besten geklickt werden, Führungsetagen Angst vor konsequenten Neuerungen haben und die breite Masse vorm Fernseher die Hälfte nicht versteht?

Tausende Kilometer entfernt lief es bei Jimmy Fallon und seiner Traditionshowübernahme nach Plan. Sogar mehr als das. Die Sendung läuft besser als je zuvor und hat erfolgreich eine Verjüngung bekommen. Allerdings bekommt man auch davon ein verzerrtes Bild hier mit. Wenn hier ungefähr einmal im Monat ein breiteres, deutsches Publikum etwas von Jimmy Fallon sieht, dann ist es ein Supermegayoutubehit. Schnell heißt es dann: “So was müsste es in Deutschland mal geben, aber das traut sich wieder keiner! Armes Deutschland! Boah ich hab voll Bock auf einen Smoothie jetzt.” Was dabei untergeht ist das die Tonight Show mit Jimmy Fallon fünfmal die Woche läuft und es dabei abgesehen von Stargästen auch sehr gerne Mal eher durchschnittliche bis langweilige Sendungen gibt. Aber – und da wären wir wieder bei der Unaufgeregtheit – das ist dann auch vollkommen okay so. Schließlich sind Late Night Shows genau dafür da. Seichte Unterhaltung am Abend, mit experimentellen, kreativen Ausbrüchen ab und zu.

Deshalb mag ich auch “Saturday Night Live”. Allein schon der Geschichten aus dem Kreise der Autoren wegen. Tina Fey zum Beispiel sagte mal, dass sie während ihrer Zeit als Autorin den Rate bekam, dass in der Sendung nie das beste zu sehen ist, sondern immer das, was man eben innerhalb einer Woche fertig bekommt. Ich mag diese Mischung aus abgedrehtem Humor, einfachen Sketchen und dem Gefühl, dass nie alles zu 100% fertig ist. Unaufgeregt eben. Könnte das so auch in Deutschland funktionieren?

Gab es mit “RTL Samstag Nacht” schon mal, aber würde das auch in einer zeitgemäßen Aufmachung funktionieren? Zumindest wage ich es zu bezweifeln, dass man mit Kentucky schreit Ficken und Spocht auch 2014 noch ein paar Lacher gewinnen kann. Also … würde SNL auch in Deutschland funktionieren?

Und siehe da, der WDR wagt es sich. Und wie! Keine Ahnung wie es dazu kam, vielleicht eine überzogene Betriebsfeier? Jedenfalls gab man der jungen Kölner Bildundtonfabrik einen Sendeplatz am Sonntagabend in die Hand. Und das vor 3 Uhr nachts! Was ist da los beim WDR? Woop woop!

Um 22:15 Uhr lief gestern die erste Ausgabe “Die unwahrscheinlichen Ereignisse im Leben von …”. Wahrscheinlich wollte man umso mehr hervor heben wie frisch dieses Format daher kommt und steckte es zwischen … Achtung … “Gags am laufenden Band” und “So lacht NRW”.

Jetzt habe ich so einen langen Anlauf gebraucht und weiß gar nicht so recht, was ich nun zur Sendung sagen soll. Kurz gesagt: tolles Format! Es gibt ein viel versprechendes Ensemble, welches schon in der ersten Ausgabe so viele Facetten und Charaktere zeigte, dass es direkt hängen blieb. Um dann noch ein letztes Mal den unfairen USA-Vergleich zu bringen: Genau das gelang bei Saturday Night Live zuletzt nicht wirklich. Punkt für Köln.

Natürlich kann man immer ein paar Humorschrauben drehen, aber ich fühlte mich eine Dreiviertelstunde lang sehr gut unterhalten. Auch weil es endlich mal ein neues Format war in dem man im Prinzip gar nichts Neues machte und stattdessen eine unaufgeregte, solide Sendung ablieferte, die von Detailreichtum und ihrem sehr guten Look lebt. Irgendwo in Köln muss es ein Kellerverließ mit Affen geben, die jahrelang nichts Anderes gemacht haben, als Grafiken, Effekte und den generellen Look der ersten Ausgabe “Die unwahrscheinlichen Ereignisse im Leben von …” gebastelt zu haben.

Besagter Detailreichtum kommt zum Beispiel dann, wenn sich der Nerd in mir über ein Reddit Logo (Im deutschen Fernsehen! Im WDR!) freut, während zum Beispiel meine Mutter über den gleichen Sketch auch lachen könnte. Hinzu kommen übrigens noch zwei sehr, sehr gute Cameo-Auftritte.

Ich weiß gar nicht wann genau es weiter geht, aber ich bin gespannt auf die nächste Ausgabe. Frank Elstner war ein guter erster Gast, weil mit ihm der Spagat zwischen ruhiger Unterhaltung und abgedrehtem Humor so gut funktionierte. Nun muss die Sendung – im Gegensatz zu SNL – aber irgendwie damit zurecht kommen, dass es in Deutschland keine Prominenten gibt. Und man damit künftig wohl um biedere D-Prominenz eine ganze Sendung stricken muss. Aber das kann ja auch eine Chance sein, gut aussehen wird es immerhin auf jeden Fall.

Die erste Ausgabe von “Die unwahrscheinlichen Ereignisse im Leben von …” kann man hier in der Mediathek ansehen oder hier in einer praktisch zusammen klamüserten YouTube Playlist:

13. Juli 2014 | 15:29 Uhr


Ich liebe es in einer Stadt wie Berlin zu wohnen. Man kann fast alles fast immer fast überall machen oder bekommen. Nur eins fehlt im direkten Umfeld des Stadtlebens: Baumärkte! Dabei habe ich doch eine so große Baumarktvorliebe. An nur wenigen Orten fühle ich mich organisierter, begabter und männlicher, als in Baumärkten. Hier in der Nachbarschaft gibt es nur einen kleinen Werkzeugladen, da verhält es sich aber absolut gegenteilig. Nirgends fühle ich mich unbegabter, unorganisierter und unmännlicher als dort. Der Verkäufer hat immer dieses Lächeln auf den Lippen, was einem sagt, dass man keine Ahnung hat. Zuletzt war ich dort um Schleifpapier zu kaufen. “Hallo, ich bräuchte Schleifpapier.” – “Welche Körnung?” – “Soo … ähhh… mittel.”

An diesem Punkt wusste der Werkzeugmarktlöwe, dass ich in der Welt der Werkzeuge nur eine verwundete Antilope bin. Er warf lautstark mit Zahlen um sich. “Das 600er, das 300er, das 100er oder was?” In meinem kurzen Überlegen warf er noch hinterher: “Mit dem 300er kann man sich den Arsch abwischen, so fein is das.” In meiner vollkommenen Überforderung dieser Persönlichkeitsprüfung lachte ich einfach lauthals künstlich mit zu allem was er sagte und kaufte anschließend das falsche Schleifpapier.

Baumärkte geben einem auch immer einen guten Querschnitt über das Leben der Menschen im direkten Umfeld. Das fiel mir auf als ich vor 2 Jahren allein an der Ostsee war um mein Buch “Aaarfz” zu schreiben. Ich hatte den letzten Bus von einem Dorf zum anderen Dorf verpasst und musste zurück laufen. Auf der Hälfte des Weges gab es einen Baumarkt, den ich mir als willkommene Abwechslung angeschaut habe. Der war toll! Lauter Sachen für Schiffe gab es dort, die man sonst von Baumärkten gar nicht gewohnt war. Seitdem kann ich empfehlen: Ist man irgendwo im Urlaub und möchte sich direkt heimisch fühlen, sollte man umgehend einen Baumarkt aufsuchen.

Aber es ist ja auch verständlich, dass es hier keine Baumärkte gibt. Schließlich brauchen die riesige Verkaufsflächen und wie soll man die in Toppreislage mit dem Verkauf von Farbe und Holzlatten finanzieren. Eine kleine Ausnahme gibt es allerdings. Zwischen Berlin Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg gibt es eine kleine Obi Filiale. Im Erdgeschoss eines alten, schäbigen Gebäudes befindet sich Deutschlands schäbigster Obi Baumarkt. Aber es ist ganz schön zu sehen, weil man dort auf kleinster Fläche das Nötigste präsentiert. In einem Teil gibt es Pflanzen und Gartenkram, in der anderen Häflte Farbe, Holz und Kleinkram. Es fühlt sich immer ein bisschen so an, als wäre dieser Baumarkt aus Versehen dort. Oder wie eine Kuchentombola in einer Realschule die vollkommen aus dem Ufer gelaufen ist.

Ich brauchte Kabelbinder, um etwas an meinem Fahrrad zu befestigen. Nachdem ich 5 Minuten lang einen Film über Spax Schrauben geschaut habe, weil Konny Reimann dabei alles erklärt hat, ging ich zur Kasse. Ach ja, eine kleine Dose WD40 habe ich mir auch noch gegönnt. Kein Produkt wirkt beim Kauf im Baumarkt so professionell und abgebrüht wie WD40. An der Kasse lagen noch mal Kabelbinder aus, die besser als meine zuvor gefundenen waren. Perfekte Größe! Einziger Nachteil: Sie waren im SCHLAAAAAND Modus. Wer denkt sich so was aus? Und warum sind es 75, sprich eine Gesamtzahl die nicht durch 3 teilbar ist? Welche Farbe wird hier benachteiligt und stört meinen ausgeprägten Symetriesinn? Korrektur: Ja gut, Baumarkt kann ich dann wohl auch besser als Rechnen. Egal, trotzdem gekauft. Schließlich würde ich die eh nicht so nebeneinander montieren, dass sie eine Deutschlandhommage ergeben würden. (Sorry dafür, liebe Kabelbinder.)

Den Rest des Tages verbrachte mein Einkauf in meinem Rucksack. Mit der liebsten wollte ich eine kleine Fahrradtour durch den Berliner Tiergarten machen. Hatte dabei aber vollkommen vergessen, dass man dafür ja irgendwie die Fanmeile kreuzen musste. Am Morgen war das natürlich noch kein Problem, auch wenn trotzdem alles abgesperrt und von Securities übersäht war. Man darf mit dem Fahrrad die Fanmeile passieren, muss aber schieben. Gut, gut. Vorher allerdings noch die gewohnte Sicherheitskontrolle. Schlagartig fiel mir ein, dass ich noch die Kabelbinder im Rucksack hatte. Wenn man zu einem menschenauflauf Kabelbinder mitbringt wird man bestimmt sofort in einen Polizeigriff genommen, dachte ich mir kurz. Der Security schien aber vollkommen unbeeindruckt von meinem Baumarktkauf vom Morgen und ließ mich passieren. Also wieder was gelernt: Man darf Kabelbinder mit auf die Fanmeile nehmen, so lange sie Deutschlandfarben haben.

8. Juli 2014 | 17:05 Uhr

Ich weiß noch, wie ich zum ersten Mal ein Mashup im Radio gehört habe. Die nannten das damals “Bastard Pop” und mein Kopf hatte kurz eine innere Konfettiexplosion. Die mischen da ein Lied mit einem anderen und es passt so gut, Hilfe! Seitdem gibt es jährlich immer ein, zwei großartige Mashups. Heute war es mal wieder so weit und seit fast 3 Stunden habe ich deshalb einen undefinierbaren Ohrwurm, der mich komplett durcheinander bringt.

Hier ist er, der Sommer-Hit 2014: System of a Down gemeinsam mit Elton John!

4. Juli 2014 | 16:44 Uhr


Als trendbewusster Endzwanziger gehören Sommer und Frozen Yoghurt für mich natürlich zusammen. Oh yeah. In meiner Nachbarschaft gibt es praktischerweise einen solchen Laden. Für zwei Becher mit gefrorenem Joghurt und ein bisschen Kram obendrauf zahlt man 9 Euro. Dit is Berlin, wa? Aber ist dafür super faire Milch in dem Joghurt drin, dann ist das okay.

Der Laden ist direkt neben einem Friseursalon, weshalb mir die Frage in den Sinn kam, ob die im Hinterhof wohl eine gemeinsame Mülltonne haben? Wie das da drin wohl aussehen muss? Eine einzigartige Mischung aus Joghurtresten, hunderten bunten Toppings und dazwischen Haare. Überall Haare. Klingt nach einem Paradies für ALF. Warum mache ich mir über so etwas überhaupt Gedanken?

29. Juni 2014 | 18:40 Uhr


Vor einigen Wochen schrieb ich einen Artikel über Heftig.co, der erstaunliche Wellen schlug und einige Diskussionen anregte. Ich bekam sogar Nachrichten, dass man doch unbedingt etwas gegen diese Seite unternehmen müsse.

Ähm, nein? Ich wollte nur meinem diesbezüglichen angestauten Nervlevel ein wenig Luft machen, mehr nicht. Ansonsten bleibt mir diese Seite auch weiterhin weitestgehend egal. Ich wollte ja nur mein Unverständnis äussern. Einige Reaktionen waren trotzdem sehr unterhaltsam. Es folgt eine kleine Sammlung meiner Lieblingskommentare.

Gesamten Artikel anzeigen ▶

27. Juni 2014 | 12:08 Uhr


Ich bin ziemlich oft in Hotels und habe dabei immer wieder ein First World Problem: Es fehlt an Musik. Vom Rechner oder Fernseher klingt es doof und nur selten gibt es iPod Dockingstationen. Wobei mir die auch nichts nützen, da ich keinen iPod habe. Was tun?

Gesamten Artikel anzeigen ▶

25. Juni 2014 | 11:48 Uhr


Neulich habe ich einen Verkaufsstand für frisch gepressten Orangensaft gesehen. An sich nicht weiter spektakulär aaaaaber der Stand sah aus wie eine übergroße Orange! Endlich wird meien Forderung erhört, dass das was man beim Erdbeerverkauf schon seit Jahrem betreibt auch seinen Weg in andere Verkaufsgebiete findet. Je nachdem was dort verkauft wird, so soll auch das kleine Häuschen. Ein Erdbeerhaus, ein Orangenhaus, ein Broccolihaus, ein Limonadenhaus, ein Zementsackhaus, ein Matchboxhaus und so weiter.

Ein Spargelhaus darf dabei natürlich auch nicht fehlen! Da wird das ja auch bereits seit Jahren ähnlich betrieben. Fragt man im Ausland nach deutschen Eigenheiten, dann kommt kurz nach dem fehlenden Humor und dem übertriebenen Sinn für Ordnung schon die übertriebene Vorliebe für Spargel. Beziehungsweise die Zelebrierung der Spargelliebe, die als Spargelzeit langsam aber sicher Ostern den Status als zweitwichtigster Feiertag im Jahr den Rang abläuft.

Ist ja auch bizarr. Für ein paar Wochen im Jahr gibt es Spargel UND DANN MUSS MAN IN DER ZEIT UNBEDINGT WAS MIT SPARGEL ESSEN, SONST KANN ES JA PASSIEREN, DASS ER NIE WIEDER KOMMT! Andererseits ja auch sehr schön. Schließlich fehlt es ja sonst an allen Ecken und Enden an Bewusstsein für Nahrungsmittel. Es ist vollkommen egal ob beispielsweise ein Gemüse nun gerade Saison hat oder nicht und wo es überhaupt herkommt. Hauptsache es ist möglichst billig.

Von daher ist die Spargelzeit ja eigentlich ganz wunderbar. Ein Gemüse wird ganz bewusst in seiner Saison gegessen. Ich plädiere deshalb dafür das diese Zelebrierung allen Obst- und Gemüsesorten zum Teil wird UND das sie in entsprechenden kleinen Häuschen verkauft werden. Vielen Dank, ihr Gemüseminister Herm Dinkelstolz. In kürze werde ich ein Kickstarter-Projekt dazu starten.

21. Juni 2014 | 13:02 Uhr


Pünktlich zur WM war Coke Zero so freundlich und hat mir unter dem Motto #dastorbleibtdicht meinen eigenen Manuel Neuer geschickt. Der wohnt jetzt bei mir. Er ist nicht unbedingt der einfachste Mitbewohner, weil er unter anderem die ganze Zeit sehr finster guckt und zum Beispiel auch sehr lange im Bad braucht.

Gesamten Artikel anzeigen ▶