16. Oktober 2014 | 22:36 Uhr


Wahrscheinlich weil mich in meiner Kindheit nichts besser amüsierten als der Pumuckl und der FC Bayern, habe ich schon früh eine starke Bindung zu Bayern aufgebaut. Vielleicht auch durch eine Art Gehirnwäsche meines Opas, der auch noch heute als eine Art Volksmusik-Jukebox funktioniert. Von Ernst Mosch über das Naabtal Duo bis hin zu den Klostertalern kenne ich sie alle. (Seht ihr, wieder nicht richtig aufgepasst ihr N00bs. Ernst Mosch kommt doch aus Tschechien und die Klostertaler aus Österreich!)

Wie auch immer. Mein Hang zu Bayern gipfelte (ha!) jedenfalls darin, dass ich mittlerweile mit dem schönsten Enzianpflänzchen Oberbayerns zusammen bin. Selbst über meinen Unmut gegenüber quälend langer Wanderurlaube in meiner Kindheit bin ich mittlerweile hinweg und freue mich, wenn es mal in die Berge geht.


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11. Oktober 2014 | 16:59 Uhr


Die New York Times hat ein großartiges Experiment gemacht und per Video festgehalten. Vergangenen Monat wurden sechs Zweitklässler in das New Yorker Nobelrestaurant “Daniel” gesetzt um ein Sieben-Gänge-Menü zu probieren. Der Preis für dieses Menü liegt übrigens bei stolzen $220 pro Person. Die Reaktionen sind großartig:

Am besten finde ich den kleinen, blonden Jungen, der sechs Gänge lang nichts sagt, weil er vollkommen überfordert zu sein scheint und beim letzten Nachtisch komplett austickt. Alles andere hat weder geschmeckt noch wusste er, wie er es essen sollte… ABER DANN! Oder kurz gesagt: Ich habe seit heute die Gewissheit, dass ich bei solchen Fancy Dinnerabenden genau so reagiere wie ein Zweitklässler.

30. September 2014 | 18:02 Uhr

Als ich heute Morgen das neue Weezer Video vom Mond sah, fielen mir ein paar Fotos ein, die mir neulich untergekommen sind. Jemand hatte eine Sammlung eher unbekannter Fotos des Apollo Programms zusammen gestellt. Ich mag den Charme dieser Fotos, weil sie so wunderbar unperfekt und abenteuerlich aussehen.

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28. September 2014 | 21:38 Uhr


Auch wenn für gewöhnlich meine Gedanken sehr häufig um Süßigkeiten und Spielzeug kreisen, so gibt es auch bei mir Momente in denen ich mich alt fühle. Genauer gesagt ist es sogar nur eine Sache: YouTube. Und noch genauer gesagt: Deutsche YouTuber.


So gerne und oft ich auf YouTube bin, so sehr fühle ich mich auch als Aussenstehender, wenn ich mir anschaue, was die deutsche YouTube-Riege so von sich gibt. Ich kann übrigens „Wuzzup“ von MrTrashpack sehr empfehlen. Da bekommt man wöchentlich einen Überblick, was so in Sachen YouTube in Deutschland los ist. Ich verstehe regelmäßig so gut wie nichts davon, schaue aber jedes Mal gebannt zu. Es tut sein übriges dazu, dass in 99% der Fälle, wo mir YouTuber auf irgendwelchen PR-Events begegnet sind, die dann mindestens wunderlich waren. Aber irgendwo muss das ja auch herkommen.



Während man zu Zeiten der ersten Schritte von Online-Videos noch darauf kam, dass Videos nicht länger als 3 Minuten sein sollten ist man mittlerweile scheinbar dabei angekommen, DASS MAN SEINE ZUSCHAUER ANSCHREIEN SOLLTE UND TAUSEND SCHNITTE UND ZICKZACKHICKHACK AHHHHHHHHHH!!! Klar, ich muss mir das ja nicht anschauen, mache es aber trotzdem immer mal wieder gern, weil ich es einfach interessant finde, was da so passiert. Und vielleicht auch aus Erschrecken darüber, wie scheiße und trotzdem erfolgreich Sachen sein können, nur weil man eben auch als großer YouTuber immer noch sagen kann, man wäre „einer von euch da draußen und ohne euch da draußen nie so weit gekommen abonnierenundlikenplz“.
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22. September 2014 | 8:40 Uhr


Weil es keine Kartenzahlung gibt, muss ich noch mal zum Geldautomaten am Eingang des Kinos. Auf dem Display des ING DiBa Automaten lächelt ein junger Mann mit seinen riesigen weißen Zähnen. Da zahle ich doch gern die 1,99€ Gebühren. Immerhin ist dieser junge Herr auch der Grund, warum ich mich am späten Samstagnachmittag inmitten einer Teenagerschulklasse ins Kino setze.

Die Rede ist übrigens von Dirk Nowitzki, dessen Film “Der perfekte Wurf” seit Donnerstag in einigen, wenigen Kinos zu sehen ist. Meiner Meinung nach gibt es viel zu selten schöne Sportfilme im Kino, schließlich wirken große Szenen auf der Leinwand noch einmal richtig nach. Nicht umsonst hat man ja zum Beispiel auch beim guten, alten Sommermärchen 75% der Zeit gehofft, dass es dieses Mal vielleicht doch gegen Italien gut geht.

Bei “Nowitzki. Der perfekte Wurf” fehlen diese Gänsehautmomente ein bisschen. Natürlich gibt es den einen Großen aus dem Jahre 2011 als die Dallas Mavericks zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte die NBA Finals gewannen. Aber nicht etwa wegen der Tatsache an sich, sondern weil man Nowitzkis Vater dabei sieht, wie er kurz vor Abpfiff des entscheidenden Spiels vor einer Leinwand in einer Würzburger Kneipe mit feuchten Augen aufsteht.

Der Film ist eher eine filmische Genugtuung für Holger Geschwindner als eine unterhaltsame Biografie von Nowitzki mit tiefem sportlichen Einblick. Immer wieder werden einzelne Etappen Nowitzkis Karriere gezeigt aber letztlich geht es doch wieder darum, was Geschwindner doch für ein schrulliger Kauz mit stinkigen Pullovern ist, dessen einst verlachte Methoden einen der besten NBA-Spieler aller Zeiten geformt haben. Das hat natürlich vollkommen zu Recht seinen Platz im Film, aber letztlich doch zu sehr die Überhand genommen.

Den Filmemachern gelingt es aber ganz gut die Besonderheiten, die ein NBA-Spieler aus Unterfranken in seiner Heimat auslöst, abzubilden. Natürlich am meisten wegen seiner Eigenheiten. Nowitzki fragt, wenn er zu Besuch ist, zum Beispiel heute noch seine Mutter nach Geld um das Auto aufzutanken. Immer wieder gibt es solche amüsanten Kleinigkeiten auf deutscher Seite, einen wirklichen Einblick in die NBA bekommt man aber trotzdem nicht. Natürlich ist es schön, wenn mal Jason Kidd oder Kobe Bryant zu Wort kommen (wo war eigentlich Steve Nash?) aber wirklich viel Mehrwert bringt all das nicht mit sich. Die kleinen, interessanten Geschichten fehlen einfach. Was wahrscheinlich aber auch daran liegt, dass es bei all den komplizierten Copyrights und Sportmanagements wahnsinnig schwierig sein muss, auch nur den Bruchteil einer Sekunde NBA-Material in einem vergleichsweise kleinen Film unterzubringen.

Wenn man Nowitzki Fan ist, wird man diesen Film auch halbwegs okay finden. Wirklichen Mehrwert bringt er nur leider nicht mit sich. Da sind diverse wöchentliche Sportreportagen der Öffentlich Rechtlichen dann doch unterhaltsamer. Schade eigentlich, wo Nowitzki doch einer der wenigen Ausnahmesportler ist, denen eine solche Doku im Kinoformat zusteht.

PS: Die traurigste Szene im Film geht übrigens komplett unter. Nowitzki besucht die Turnhalle seiner alten Schule und ein paar kleine Jungs spielen Basketball im Sportunterricht. Einer hat seine Sportsachen vergessen und muss deshalb in Straßenkleidung und barfuß mitspielen. Stell dir vor, Dirk Nowitzki kommt an deine kleine Schule irgendwo in Unterfranken und genau an dem Tag vergisst du deine Sportsachen …

26. August 2014 | 18:43 Uhr

Ich liebe Schlaf. Aber da mein Gehirn seit meiner Geburt täglich mit bunten Entertainmentlaserstrahlen beschossen wird, tue ich mich schwer einzuschlafen ohne das nicht irgendwo ein kleiner Bildschirm flackert und mir was erzählt. herrje, wie gruselig das klingt. Aber so schlimm ist das gar nicht. Immerhin habe ich für mich nämlich jetzt das perfekte Einschlafformat entdeckt. Mythbusters!

Also nicht ganz, sondern “Mythbusters for the impatient”. Da macht sich nämlich ein YouTube User die Mühe, diverse Mythbusters Folgen auf etwa 3 Minuten zu kürzen, so das wirklich nur noch das Wesentliche (und Interessante gezeigt wird). Frage – Versuch – Ergebnis. Bämm! Die perfekte Mischung aus Unterhaltung, Lernen und dabei langsam Einnicken.

Ach ja: Am besten alles auf einmal schauen bevor es gelöscht wird und ich hab euch diesen Tipp nie gegeben. ISDASKLAR?!

25. August 2014 | 17:34 Uhr

Karl Klammer und seine Gang haben mich gefragt, ob ich zum 25. Geburtstag nicht auch ein paar Erinnerungen dazu habe. Und ob! Denn passender Weise hat meine erste Erinnerung an den eigenen PC tatsächlich mit Microsoft Office zu tun. Es waren die frühen Neunziger Jahre und mein Vater brachte ein gräulich vergilbtes Ungetüm, welches sein Arbeitskollege nicht mehr brauchte, mit nach Hause. Aus heutiger Sicht frage ich mich, warum damals alles, was mit Computern zu tun hatte, eigentlich diesen grauen oder gelblichen Look hatte? Es sah immer so aus, als hätte man sich einen elektrischen Rentner ins Zimmer gestellt. Mir war es damals jedenfalls egal, denn das ratternde Ungetüm war mein erster eigener PC. Ein 386er mit Windows 3.11 – pure Magie!

Meine ersten Stunden an der Tastatur verbrachte ich komplett damit, ein Word Dokument mit Telefonnummern anzulegen. Ich schnappte mir das Notizbuch meiner Mutter, in der sie die Nummern diverser Bekannter und Verwandter gesammelt hatte und tippte alles ab. Ich kann mir aus heutiger Sicht nicht mehr erklären warum, aber ich war total fasziniert davon. Ich habe bis heute keinen Sinn für Ordnung und hasse Telefonieren, aber das Word-Dokument meiner digitalisierten Telefonliste war damals mein größter Stolz. Problem war nur, dass wir damals keinen Drucker hatten und mein Abtippen letztlich gar keinen Sinn machte. Ich hatte meine Lektion gelernt und verbrachte die darauffolgenden Wochen lieber mit MS Paint. Immer wieder das Gleiche: Erst wildes Kritzeln mit dem Stift und danach wurden die Zwischenräume mit dem Füllwerkzeug bunt eingefärbt. 20 Jahre später habe ich ein Buch geschrieben und ein abgeschlossenes Studium in Mediengestaltung. Die Grundsteine dafür dürften deutlich aus dieser Zeit stammen.

Auch mein Dasein als Blogger und Möchtegern-Journalist zeichnete sich damals schon ab. Gemeinsam mit einem Freund beschloss ich im Alter von etwa zwölf Jahren, dass wir unser eigenes Magazin machen sollten. Es sollte von PC-Spielen und allem rund um Computer handeln. Ach ja und eine Witze-Seite sollte es natürlich auch geben. Jedes gute Magazin braucht eine Witzeseite.

Ungelogen kamen wir nach einigem Überlegen auf den Namen „Micromagazin“. Das klang so schön nach Computern (und ich hoffe die Copyrightverletzung für den Namen ist mittlerweile verjährt). Wir sammelten Cheat Codes, tippten Artikel aus Videospielmagazinen ab, sammelten die besten Witze und versahen alles mit hervorragenden Cliparts. Das kleine schwarze Clipart-Männchen war damals einfach für ALLES gut! Mal kratzte er sich fragend den Kopf, mal hatte er eine Idee und manchmal freute er sich einfach nur darüber, ein Clipart-Männchen zu sein. Was wollte man mehr?

Unser „Micromagazin“ war nach einer Woche Arbeit eine Word-Datei mit etwa 20 Seiten. Wir gaben sie per Diskette der Mutter meines Kumpels mit an die Arbeit zum Ausdrucken und Kopieren. Eine Auflage von fünf Stück hatte das erste „Micromagazin“ und war für einen Preis von einer Mark bereits am ersten Tag komplett ausverkauft. Wir waren reich. Die zweite Ausgabe etwa einen Monat später lief sogar noch besser und hatte eine Auflage von zehn Exemplaren. Seitdem liegt das Projekt auf Eis, was wahrscheinlich auch der Hauptgrund für die immer geringer werdende Beliebtheit von Cliparts ist. Schade eigentlich.

Oh und auch wenn er zum Geburtstag von Microsoft Office sein Revival feiert, muss ich leider sagen, dass ich nie großer Fan von Karl Klammer war. Ich mochte „Links“ die Katze viel lieber. Die hat ab und zu nämlich geschnurrt, hat den Bildschirm abgeleckt und manchmal sogar Karteikarten geordnet oder Notizen mitgeschrieben. Was ich bis heute für eine Katze als wahnsinniges Leistungspensum erachte.

24. August 2014 | 19:33 Uhr


Ganz ehrlich, ich mag die ALS Ice Bucket Challenge. Nicht unbedingt so, dass ich mit der Faust auf den Tisch donnere und von einer “SUPER SACHE!!!!!11″ spreche, aber ich mag das ganze als Web-Phänomen und seine Vielseitigkeit. Nicht die Vielseitigkeit in der Ausführung sondern generell. Ich finde die Idee dahinter so genial, da sie den Treibstoff von Social Media – sprich Selbstdarstellung – für einen guten Zweck nutzt und monetarisiert.

Sezieren wir das ganze also mal: Gerade bei Prominenten ist diese Selbstdarstellung im Internet wichtig. Zumindest wenn man halbwegs etwas von Marketing verstanden hat. Nur ist das gar nicht mal so einfach immer etwas interessantes, teilenswürdiges zu finden wenn man nicht gerade James Franco ist, der sich alle 10 Minuten selbst fotografiert. Da kommt die Ice Bucket Challenge wie gerufen. Der Vorteil daran ist nämlich, dass sie absolut jeder mit einfachsten Mitteln machen kann, das Ganze in weiten Kreisen als halbwegs verrückt durchgeht und das so ein Eimer Eiswasser selbst beim letzten langweiligen Honk noch eine sehenswerte Reaktion hervor ruft. Perfekter Social Media Inhalt Ding Ding Ding!

Doch damit nicht genug. Spenden macht sich für die allgemeine Aussenwahrnehmung immer super. Nur ist es leider eher verpönt sich mit Spenden zu brüsten, denn dann sieht es so aus, als hätte man das nur fürs Image getan und nicht etwa, weil einem wirklich was dran liegt. Aber auch das hebelt die Ice Bucket Challenge aus. Selbstdarstellung, Spenden und dann auch noch andere dazu aufrufen. Perfekt!

Klar, dass auch hier die allgemein gültigen Grundregeln für Webtrends greifen: Nach einer halben Stunde ist es nervig. Auch ich habe mich, trotz des guten zwecks dahinter, dabei erwischt wie ich es nervig fand. Jetzt macht da jeder mit und bei vielen ist es doch eh nur Heuchelei und/oder Klickgeilheit. Dann las ich aber auf alsa.org Folgendes bzw. die aktuellere Meldung dazu:

As of Sunday, August 24, The ALS Association has received $70.2 million in donations compared to $2.5 million during the same time period last year (July 29 to August 24). These donations have come from existing donors and 1.3 million new donors to The Association.

68 Millionen Dollar mehr als im vergleichbaren Zeitraum und 1,3 Millionen neue Spender booooom! Er wirkt also auch noch, dieser perfekt zusammen gebaute Webtrend. Viel mehr wirkte sich aber eine Videobotschaft auf mich aus. In einem Video was mittlerweile auf diversen “… und was dann passiert, veränderte mein Leben für immer”-Seiten gelandet ist, erzählt ein 26jähriger, junger Mann das auch seine Familie von ALS betroffen ist. Unter Tränen erzählt er, dass sich mittlerweile erste Anzeichen bei ihm bemerkbar und dann zeigt er Bilder wie er seine Mutter pflegt, die wegen ALS mittlerweile komplett unselbstständig ist. Bilder die an sich schon unter die Haut gehen, doch dann kam diese eine Aussage, die bei mir hängen blieb:

Leute werden genervt von der Ice Bucket Challenge, aber das ist okay denn das bedeutet es funktioniert. Ich verspreche, dass euer Newsfeed bald wieder zurück bei Kätzchenvideos und “Let it Go” Cover sein wird aber jetzt gerade haben ALS Kranke die Hauptaufmerksamkeit. Das gab es vorher noch nie in meinem Leben.

Was für ein Arsch ich doch war, dass ich auch nur annähernd genervt von den ganzen Eiseimern in meiner Timeline war. “Ja hallo ich würde gern weiter normale langweilige Updates sehen und nicht auf eine tödliche Krankheit hingewiesen werden, Danke.” Dabei hilft es doch endlich mal tatsächlich. Natürlich spenden nicht alle, die davon sprechen es zu tun, aber die Zahlen sprechen für sich. Von der Aufmerksamkeit für diese Krankheit ganz abgesehen. Im Gegensatz zu den sonstigen Fällen wo brutale Videos über Straßenhunde oder niedliche Kinder in Kriegsgebieten geteilt werden.

Und seit diesem Aha-Moment freue ich mich über die Ice Bucket Challenge, einfach weil sie so gut funktioniert und wasserdicht ist. Denn natürlich kommen jetzt Horden von Samaritern und Schlaumeiern die meinen, dass man auch einfach so spenden könne ohne diesen ganzen Trara. Ja ach nee, danke für den Hinweis. Aber sonst macht es doch auch keiner. Es braucht nun mal ein solches Werkzeug um den Gutmenschen über den Hebel der Selbstinszenierung herauszukitzeln, damit eine Organisation das (bisher) 35fache der Spendeneinnahmen bekommt. Der ALSA wird es jedenfalls egal sein, über welchen Hintergrund und von wem das Geld seinen Weg zur Organisation gefunden hat. Oh und danke auch für die immer zahlreicher werdenden Hinweise, dass es noch tausende andere Organisationen gibt für die man spenden kann und soll. Das wusste bestimmt auch niemand. Die Leute sitzen ja schließlich alle vor ihren großen Spendentöpfen und wissen nicht wohin damit. Wie so oft gilt also: Einfach mal passieren lassen und darüber freuen, dass endlich mal was für einen guten Zweck so gut funktioniert.

Der einzige Nachteil ist nur, dass es so ähnlich wahrscheinlich nicht noch einmal funktionieren wird. Sprich eine ähnliche Aktion für eine andere Organisation. Mein Vorschlag wäre ja, daraus eine jährliche Sache werden zu lassen. Jedes Jahr im August wird eine Organisation ausgewählt und dann geht das Eiswasser schütten von vorne los. Aus Gründen der Einmaligkeit wird das wohl auch nicht so gut funktionieren. Schade.

In jedem Fall werden in einiger Zeit, sobald es ruhiger um die Ice Bucket Challenge geworden ist, diverse Radiosender, Fernsehsendungen usw versuchen eine ähnliche Aktion ins Leben zu rufen, um ein paar müde Facebook Likes zu ergattern. Ich bin gespannt! In diesem Sinne …

21. August 2014 | 14:37 Uhr


“David after Dentist” war das perfekte Internetvideo. Drama, Fun und ein bewusstseinserweiterter kleiner Junge. Inhaltlich ein Internetüberraschungsei! (Ich habe gestern übrigens 4 Überraschungseier gekauft und hatte 4 Figuren drin. Überlege jetzt in die Vermögensberatung einzusteigen)

Jedenfalls hat “David after Dentist” endlich einen würdigen Nachfolger gefunden. Beziehungsweise eine würdige Nachfolgerin. Denn die junge Dame im folgenden Video entschied sich direkt nach einer Weisheitszahn-OP die Ice Bucket Challenge durchzuführen. Das Ergebnis ist großartig. Seit heute Morgen habe ich das Video gefühlte 500 Mal geschaut und entdecke jedes Mal ein neues lustiges Detail in diesem einminütigen Thriller:

19. August 2014 | 19:22 Uhr


Soviel vorab: Ich bin zwar Blogger, war aber wirklich der Musik wegen bei einem Festival und schreibe jetzt auch darüber und nicht über irgendeinen Sponsor der mich eingeladen hat um für eine Viertelstunde auf irgendeiner Tribüne zu sitzen, um dann zurück in’s Hotel zu fahren. Sorry!

Das Line-Up des diesjährigen Highfield Festivals kam einfach so wunderbar daher, dass ich mich gerne mal wieder in einem Schlafsack auf eine Wiese werfen würde. Mein letztes Mal so richtig Festival (sprich über mehrere Tage) war immerhin schon ganze 6 Jahre her. Ausserdem habe ich eine gewisse persönliche Bindung zum Highfield. Immerhin hat das Festival seine Wurzeln in meiner Thüringer Heimat.

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