
Heute erscheint das neue Album der englischen Haudraufjungs von Pulled Apart By Horses. Ein Umstand der mich an einen Fakt erinnert, der mir schon öfter aufgefallen ist: Bands, die mit Pferden zu tun haben, sind fast immer gut. Es folgt ein kleiner Überblick.
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Vor einigen Jahren sah ich in einem kleinen Bielefelder Programmkino den Film “Half Nelson”. Ganz netter Film, ganz netter Schauspieler dachte ich mir damals noch. Mittlerweile ist dieser Schauspieler, ein gewisser Ryan Gosling, sagen wir mal … relativ bekannt und dieser Tage kommt sein neuer Film “Drive” in die deutschen Kinos. Man sagt, dieser Film hätte das Zeug zum Klassiker. ich bin gespannt.

Wie ist das eigentlich passiert? Warum war auf einmal überall Ryan Gosling? Und zwar ü-ber-all! Plötzlich liegen ihm Millionen Frauen (und Männer) zu Füßen und ich bin noch nicht mal mitgekommen. Ich finde das bedenklich. Mir kommt das irgendwie komisch vor. Und immer, wenn mir etwas komisch vorkommt, versuche ich einen versteckten, geheimen Hintergrund dazu zu finden.
Bei Musik findet man zum Beispiel hin und wieder geheime Botschaften, wenn man sie rückwärts abspielt. Bei Menschen habe ich mir angewöhnt, Anagramme aus deren Namen zu bilden. Sprich, alle Buchstaben des Namens durcheinander würfeln und wieder zusammen setzen. Bei Angela Merkel kommt dann zum Beispiel “Managerkelle” raus.
Von welcher extraterrestrischen Geheimorganisation wurde Ryan Gosling also auf die Erde geschickt? Und warum? Aus seinem Namen kann man derart viele Anagramme bilden, dass ich mich nicht zurück halten konnte und sie illustrieren musste. Aufgepasst!

Anfang November bin ich im Auto aus dem Büro nach Hause gefahren worden. Während ich dem Regen an der Scheibe und den vorbei fliegenden Straßenlampen zuschaute, gab es einen dieser seltenen Radiomomente. Ein Song, den man zwar noch nie gehört hat, der einen aber sofort im ersten Moment packt und perfekt in die Stimmung passt. Der Regen tröpfelte vor sich hin und diese junge Dame im Radio sang so schön, dass man sich sofort mit ihr in eine Deckenhöhle verkriechen wollte.
Keine Ahnung, wer sie ist. Ich tippte ein paar Songtextfetzen, die ich raus hörte schnell in mein Handy, um heraus zu finden um welchen Song es sich handelte. Sie reimte “favourite sun dress” auf “watching me get undressed” und hauchte es dabei etwa mit dem siebenfachen Lungenvolumen eines normalen Menschen. Die Lust, mich mit ihr in eine Deckenhöhle legen zu wollen, steigerte diese Tatsache exponentiell.
Der erste Muppet Film seit Jahren. Und zwar so richtig. Keine lauwarme Verfilmung einer bestehenden Geschichte, kein halbgares TV-Special. Ein richtiger Film mit viel Herzblut und noch mehr Filz. Was war ich gespannt und habe mich auf diesen Film gefreut. Natürlich nicht ohne Bedenken. Womöglich doch nur ein okayer Hollywoodfilm, dessen Handlung man zu 120% aus dem Trailer erfährt? Eine dieser weich gespülten Romantic Comedies aus dem Hause Disney? George Lucas macht vielleicht als Überraschungsact Special Effects?

Ich bin zwar einer dieser Wasmitmedienheinis, deren täglich digitales Brot das Internet ist, dennoch weiß ich über manche Dinge und Situationen manchmal viel zu wenig. Beziehungsweise bin ich natürlich nicht komplett ahnungslos, sondern habe eine nötige Grundahnung, möchte dann meist aber auch gar nicht mehr darüber wissen. Zumeist liegt das nicht an Desinteresse, sondern einfach daran, dass man mit einem Thema komplett überrollt wird.
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