Da das Jahr ja nun bereits zu einer Hälfte rum ist, bin ich gerade dabei, eine Playlist meiner Lieblingssongs des Jahres zu erstellen. Mein Musikgeschmack ist eine Art umgefallener Kaugummiautomat und so ist das bisher eine Mischung aus Pop, Hip Hop, Indie, Alternative, Hardcore, Metal und was auch immer man sich noch für Schubladen hat einfallen lassen. Was mir dabei irgendwie auffiel: Es scheint so als hätte Metal die ehrlichste aller Attitüden.
Vor einigen Wochen habe ich dieses Video hier gesehen. Drei Zwölfjährige Kids machen richtig guten Krach und erinnern an eine kleine Reinkarnation der Bad Brains. Die machen das so unglaublich lässig und gut, dass ich meine eigenen Bandpläne kurzzeitig auf Eis gelegt hatte. Bitte anschauen:
Da das Internet so schön einfach ist und es eine enorme Wirkung hatte wie cool die Kids sind und es wohl auch nichts allzu Alltägliches ist, wenn 2 schwarze Zwölfjährige Metal machen, wurde direkt eine kleine Doku darüber gestrickt. Sehr inspirierende vier Minuten:
Und jetzt freue ich mich auf das Debutalbum von Unlocking The Truth. Vorher will ich aber noch wissen, wer das mysteriöse dritte Mitglied ist!
In meiner Kindheit waren familiäre Wanderurlaube eher eine problematische Angelegenheit. Als zumeist einziges Kind in einer Gruppe zum großen Teil sehr alter Menschen wurde ich über diverse Pässe der Alpen gezerrt. Ich konnte das damals nicht so recht einordnen und abgesehen von der Tatsache, dass ich ein Messer haben durfte und Almdudler für mich entdeckt hatte, war der Rest relativ langweilig. Berge hier und da, ja gut okay.
Wenn es mir zu viel Stadt wird, zieht es mich in den heimatlichen Thüringer Wald. Weil’s da schön ist. Deshalb hier ein bisschen schöner Wald für euch.
PS: Solche Bilder habe ich immer im Kopf, wenn mich am Wochenende Leute fragen, ob ich zur >Erholung< mit in den Mauerpark kommen möchte.
Ich möchte mich zu Beginn für den derzeitigen Fußballüberschuss entschuldigen. Aber derzeit geht es meinem Fußball Herz so, wie es meinem Cola Herz gehen würde, wenn ich im Cola Werk eingeschlossen werden würde. Hach. Bevor gleich (Hey, schon wieder Fußball!) die USA gegen Deutschland spielen, möchte ich an einen Klassiker erinnern, der mir bei dieser Verbindung wieder in den Kopf kam.
Schade eigentlich. Leider habe ich gestern den vielleicht nerdigsten Moment meines Lebens versäumt. in Berlin gastierte die Zelda Symphony, sprich Musikstücke aus diversen Spielen der Legend of Zelda Reihe wurden mit einem Orchester live dargeboten. Die Tickets dafür waren mir dann aber doch etwas zu teuer. Hm. Aber immerhin fast gefühlt volle Punktzahl der Nerderichkeit (dieses Wort habe ich gerade erfunden, kommt von “nerderich”, welches ich ebenfalls gerade erfunden habe) habe ich in der vergangenen Woche erreicht, als ich per Livestream die Präsentation der neuen Xbox One verfolgte (statt mich mit meiner Freundin zu treffen).
Endspiele sind immer etwas ganz Besonderes. Eigene Regeln und so. Aber das es gleich derart besonders werden würde, konnte ja niemand auch nur ansatzweise erahnen. Und das schon VOR dem eigentlichen Spiel. Eine Zusammenfassung des vielleicht unangenehmsten Fußballvorspiels seit langer langer Zeit …
1) Schon wieder Champions League Finale. Seit Tagen bin fühle ich mich wie ein Ameisenhaufen in einem Plastikbeutel. Mit Schwitzehänden. Was wenn, oder, aber, ob, jaaaaa!!!!, aberwaswenn. Ich würde gerne diese emotionale Abhängigkeit erklären, geht aber irgendwie nicht, weil ich es selbst noch nicht mal verstehe. Ein allgemeines Fußballproblem. An sich bin ich mit dem bisherigen Tagesverlauf aber ganz zufrieden. Es regnet ohne Ende und ich habe aus unerklärlichen Gründen fast schlechte Laune. Letztes Jahr gab es besten Sonnenschein und ich bin noch zum Adidas Store gefahren um mir ein neues Trikot zu kaufen. Hat nicht sonderlich geholfen und fast der komplette Aufdruck des Trikots ist beim ersten Waschen abgegangen. In der Woche darauf sind wir bei einem Freizeitmannschaftenturnier rausgeflogen. Im Elfmeterschießen. Weil ich verschossen habe. Im neuen (kaputten) Bayern Trikot.