3. Februar 2012 | 23:24 Uhr


Vor ziemlich genau einer Woche erschien der mittlerweile 4. Sammelband der Comicreihe “Sweet Tooth”. Ich kann nicht anders, als euch diese Reihe hier noch einmal zu empfehlen. Seit 2 Jahren verfolge ich “Sweet Tooth” jetzt und bin immer wieder aufs Neue von der Genialität von Jeff Lemire, Zeichner und Autor der Geschichte, begeistert.

Es gibt wirklich keinen Comic, der mich derart fesselt und in regelmäßigen Abständen berührt . Obendrein sieht alles auch noch großartig aus. Man dürfte mir eine gewisse Begeisterung anmerken, hoffe ich.

Es ist nicht ganz so morbide, wie es auf dem Cover vielleicht erscheinen mag. Die Geschichte spielt zwar in einem postapokalyptischen Szenario, aber es gibt keine Zombiearmeen und Ohmeingottwasistdasdennjetzt vor dem man sich im Dunkeln fürchten müsste. (Sonst würde ich das ja auch nicht lesen, haha.) Ich mag gar nichts weiter zur Geschichte erzählen, einfach den ersten Teil anfangen und schon wird man regelrecht hinein gezogen.

Sweet Tooth Vol. 1:
Out of the Woods

Sweet Tooth Vol. 2:
In Captivity
Sweet Tooth Vol. 3:
Animal Armies
Sweet Tooth Vol. 4:
Endangered Species

(Rechtlicher Hinweis: Die Links sind an das Amazon Partnerprogramm gekoppelt. Wenn sich also, sagen wir mal, 700 Leute einen der Comics kaufen, bekomme ich 3 Cent oder so.)

Jeff Lemire während der Arbeit in seinem Studio, fotografiert von Jamie Hogge:

Achtung Vorsicht, es mögen einige Spoiler folgen, aber hinter diesen Links verbergen sich großartige Skizzen der eben genannten Comics:

2. Februar 2012 | 0:06 Uhr

Vor einiger Zeit gab es die erste Folge “Shit Girls Say”. Das Prinzip ist schnell erklärt: Mal mehr mal weniger klischeebehaftete Sätze werden aneinander gestückelt. Irgendwie fühlt es sich an, wie eine charmantere Form von Klischees, die man natürlich nicht 1 zu 1 ernst nehmen sollte, aber jeden Satz spontan einer Person im Bekanntenkreis zuordnen kann.

Und während den Machern des originals so langsam die Ideen ausgehen, ist das Format so schön einfach gestrickt, dass es innerhalb kürzester Zeit hunderte Nachahmer zu diversen Themen gab. Es folgen ein paar äusserst unterhaltsame Beispiele.

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30. Januar 2012 | 12:35 Uhr

Ich weiß nicht, ob das bei allen Menschen so ist, aber Gerüche können sehr gut als Auslöser kleiner Zeitreisen funktionieren. Man riecht etwas und fühlt sich plötzlich in einen bestimmten Moment oder eine bestimmt Zeit zurück versetzt. Ähnlich, wie bei Musik die man lange nicht gehört hat.

Ich hatte neulich so einen Moment. Es war der etwas eigene Geruch des Taxis: Alte Ledersitze mit Nikotin in jeder erdenklichen Falte, der abgesessenen, schwarzen Sitze. Uah. Sofort musste ich an meine Zeit in der Fahrschule denken. Die ist zwar mittlerweile ein paar Jahre her, war aber dennoch so absurd, dass ich mich noch an sehr viel davon erinnern kann.
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28. Januar 2012 | 17:57 Uhr

Liebe Freundinnen und Freunde zweifelhafter Fernsehunterhaltung, auch in diesem Jahr werde ich wieder gemeinsam mit Herrn Niggemeier das Finale von “Ich bin ein Star, holt mich hier raus!”  kommentieren. Der ganze Liveblogquatsch wird etwa ab  22:15 Uhr an dieser Stelle hier zu sehen sein.

Los geht’s!
Wer das gehtsounterhaltsame Finale noch einmal nachlesen möchte, kann das hier tun:

Oh my god, alles Guden Dschungelbrigidde!

28. Januar 2012 | 15:08 Uhr

Folgendes Szenario: Wir haben Halloween in Vancouver und ein Haufen Skaterkids greifen zu Kostümen, Feuerwerk und … natürlich … Skateboards. Das Ergebnis:


Wowzerz!

Musik: Death Grips, Lord of the Game
Mit von der Partie sind: Harold Green, Vampires Dream, Banana, Lemmy, She Wolfs, Manwolfs, Ladyman, Scarecrow, Werewolf, Long Underwear Man, Clumsy Lumberjack, Dirty Hippy
[via uvmann

27. Januar 2012 | 16:19 Uhr


Heute erscheint das neue Album der englischen Haudraufjungs von Pulled Apart By Horses. Ein Umstand der mich an einen Fakt erinnert, der mir schon öfter aufgefallen ist: Bands, die mit Pferden zu tun haben, sind fast immer gut. Es folgt ein kleiner Überblick.
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25. Januar 2012 | 20:47 Uhr

Vor einigen Jahren sah ich in einem kleinen Bielefelder Programmkino den Film “Half Nelson”. Ganz netter Film, ganz netter Schauspieler dachte ich mir damals noch. Mittlerweile ist dieser Schauspieler, ein gewisser Ryan Gosling, sagen wir mal … relativ bekannt und dieser Tage kommt sein neuer Film “Drive” in die deutschen Kinos. Man sagt, dieser Film hätte das Zeug zum Klassiker. ich bin gespannt.

Wie ist das eigentlich passiert? Warum war auf einmal überall Ryan Gosling? Und zwar ü-ber-all! Plötzlich liegen ihm Millionen Frauen (und Männer) zu Füßen und ich bin noch nicht mal mitgekommen. Ich finde das bedenklich. Mir kommt das irgendwie komisch vor. Und immer, wenn mir etwas komisch vorkommt, versuche ich einen versteckten, geheimen Hintergrund dazu zu finden.

Bei Musik findet man zum Beispiel hin und wieder geheime Botschaften, wenn man sie rückwärts abspielt. Bei Menschen habe ich mir angewöhnt, Anagramme aus deren Namen zu bilden. Sprich, alle Buchstaben des Namens durcheinander würfeln und wieder zusammen setzen. Bei Angela Merkel kommt dann zum Beispiel “Managerkelle” raus.

Von welcher extraterrestrischen Geheimorganisation wurde Ryan Gosling also auf die Erde geschickt? Und warum? Aus seinem Namen kann man derart viele Anagramme bilden, dass ich mich nicht zurück halten konnte und sie illustrieren musste. Aufgepasst!

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